Neuauflage nicht ausgeschlossen

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Während sich das Team von Türkiyemspor Plettenberg (links) für den Regionalcup qualifizierte, scheid der SV Hellas in der Vorrunde aus.   

Lüdenscheid – Ralf Detzner, Cheforganisator des Volksbanken-Wintercups, eröffnete seine Besuche der Vorrunden am Samstag in Lüdenscheid.

Kurz nach 14 Uhr fuhr er direkt vor der Sporthalle vor, übergab Thomas Gabel vom ausrichtenden LTV 61 zunächst die Programmhefte, um sich dann ein wenig umzusehen. Bierwagen und Grillstand vor der Halle, Catering im Foyer, eine zu diesem Zeitpunkt schon recht ordentlich gefüllte Tribüne – das gefiel Detzner, sodass er sich nach einem kurzen Plausch mit Gabel auf seine Rundreise zu anderen Standorten begab.

Mehr als 180 Zuschauer fanden sich letztlich am Samstag in der mittlerweile wieder hell erstrahlten Halle ein (nur eine Lichtleiste war kaputt) zu den Spielen der Gruppe 4 ein – das sorgte auch beim heimischen Ausrichter, der organisatorisch mit einem Dutzend Helfern im Einsatz war, für Zufriedenheit.

Sportlich schafften die drei A-Ligisten Eyüpspor Werdohl, TSV und SC Lüdenscheid die Qualifikation für den Regionalcup.

Dafür wurde das Gesicht von Gabel tags darauf lang und länger. Denn trotz erneut viel Lokalkolorits wollte sich die Halle im Verlaufe des Nachmittags nicht so recht füllen. Letztlich waren es lediglich 80 Besucher – enttäuschend. Dafür regierte auf dem Parkett viel Spannung, der letzte Qualifikant wurde gar erst im 28. und damit letzten Turnierspiel ermittelt. Und zum Leidwesen des Ausrichters zog der LTV 61 gegen Türkiyemspor Plettenberg mit 1:3 den Kürzeren, schied als Fünfter aus. „Wenn ich richtig gerechnet habe, haben wir uns das erste Mal seit acht Jahren nicht für die Zwischenrunde qualifiziert. Das tut schon weh", konstatierte Gabel ein wenig zerknirscht.

So sorgte allein C-Ligist Vatanspor Meggen als Vorrundenzweiter vor TSP Plettenberg und TSV Oestertal mit einem Dutzend sangesfreudiger Fans trotz Schmalspurkulisse für gute Stimmung. „Die können im nächsten Jahr gerne wiederkommen, das war ein tadelloser Auftritt“, so Gabel, der damit andeutete, dass er nach einer erneuten Bewerbung des LTV 61 für 2020 davon ausgeht, dass sein Verein dann im Januar wiederum zwei Vorrunden ausrichten darf.

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