Ausfälle eine zu hohe Bürde für die HSG

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Lüdenscheids Linksaußen Franziska Schmale auf dem Weg zum Abschluss. Beim Namensvetter Hohenlimburg setzte es eine klare Niederlage für die Köster-Sieben.

Hohenlimburg - Der Vergleich mit einem Tabellennachbarn war für die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid eine viel zu hohe Klippe - was auch an der Aufstellung lag. "Ohne sieben" - darunter Spielmacherin Birte Hofmann (Knieverletzung) und Torjägerin Michelle Pleuger (Urlaub) - gab es bei der HSG Hohenlimburg eine 25:38 (12:22)-Klatsche für das Köster-Team.

Das Hinspiel hatten die Lüdenscheiderinnen in kompletter Besetzung noch 25:22 gewonnen. Am Samstagabend waren die Bergstädterinnen in der Hohenlimburger Rundsporthalle allerdings phasenweise nur ein Spielball für gut aufgelegte Gastgeberinnen.

 In der Abwehr machten es die Gäste den Bauer, Geitebrügge und Co. mangels der nötigen Einstellung vor der Pause einfach. 4:0 (4.) und 6:1 (7.) waren die ersten Stationen, ehe Lüdenscheid bis zum 12:9 (18.) besser im Spiel war. Doch Bälle, die im Hohenlimburger Block oder bei Torhüterin Ellermann landeten, waren für die tempostarken Gastgeberinnen an diesem Abend ein gefundenes Fressen.

 Trotz kurzer Deckung gegen Norma Bauer zog die Funke-Sieben über 18:10 (27.) und 21:11 (29.) zum 22:12 zur Halbzeit davon.

Nach der Pause kam gegen eine Lüdenscheider Mannschaft, bei der drei A-Jugend-Jungjahrgangsspielerinnen zum Einsatz kamen, zeitweise eine 14-Tore-Führung für die Hagenerinnen zustande. Letztlich standen die Kreisstädterinnen aber besser in der Deckung, fanden manchmal auch Gnade in den Augen der Schiedsrichter und verhinderten ein Debakel wie in den ersten 30 Minuten.

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