Handball

HSG-Frauen vor "Woche der Wahrheit"

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In der Relegation nochmals für die HSG an Bord: Rückraumspielerin Lorena Lange.

Lüdenscheid - Jetzt gilt’s noch einmal für die Handballerinnen der HSG Lüdenscheid: Zukunft in der Landesliga, die seit 2012 sportliche Heimat des Teams ist, oder in der Bezirksliga?

Klar ist: Neu-Trainer Detlev Nebert wird in der Spielzeit 18/19 auf alle Fälle einen kompletten Neuaufbau des Teams in Angriff nehmen müssen, weil die HSG zahlreiche Abgänge verkraften muss. Und damit der Neuaufbau seines Nachfolgers nach Möglichkeit in der Landesliga – wenn dann auch unter sehr schweren Vorzeichen – erfolgen kann, dafür möchte der scheidende Coach Christian Köster vor seinem Wechsel nach Hohenlimburg gerne sorgen, doch der künftige Frauen-Verbandsligacoach weiß auch: „Es wird sehr, sehr schwer.“

Dabei kann Köster nicht einmal die Qualität der Gegner in der Vierer-Relegationsrunde zu Grunde legen, muss vielmehr erst einmal auf das eigene Team schauen: Und das geht zweifellos geschwächt in die „Woche der Wahrheit“ mit den Spielen bei Sparta Münster (Pfingstsonntag, 19 Uhr, Sporthalle Hans-Böckler-Schule), dann am Donnerstag gegen Westfalia Kamen (20 Uhr, BGL-Sporthalle) und am Samstag, 26. Mai, gegen den HCE Bad Oeynhausen (17.30 Uhr, BGL-Sporthalle).

Denn neben dem Drama um den erneuten Kreuzbandriss von Michelle Pleuger, der wohl das Karriereende der Torjägerin bedeutet, zieht auch Linkshänderin Alina Schmidt nicht mehr das HSG-Trikot über, weil sie sich am vergangenen Wochenende wenige Wochen vor ihrer Hochzeit einen Achillessehnenanriss zugezogen hat. „Wir haben schon enorm viel Pech in dieser Saison“, schüttelt Köster einigermaßen frustriet den Kopf. „Das tut mir für beide unheimlich leid.“

Verzichten muss in er in der Relegation auch auf Zweittorfrau Svenja Langhammer, die sich in den lange geplanten Urlaub verabschiedet hat, ebenso wie Birte Otters, die wohl nur gegen Oeynhausen wird auflaufen können. Heilfroh war der Coach, dass die Eröffnungspartie am Pfingstsonntag und nicht am Samstag in Münster ausgetragen wird: „Dann hätte ich nämlich überhaupt keine Torfrau zur Verfügung gehabt, weil Denise Seckelmann arbeiten muss.“

 So hat er die Stammkeeperin an Bord und zum Glück wohl auch wieder Lorena Lange: Die wichtige Rückraum- und starke Abwehrspielerin hatte zuletzt wegen einer Fingerverletzung und dann hartnäckiger Grippe gefehlt. Ferner hofft der Coach für Münster auf Leihgaben aus der Reserve.

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