Inline-Skaterhockey

Highlander-Krise spitzt sich zu

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Vergeblicher Ansturm von Lukas Kleinschmidt.

Lüdenscheid – Die (Ergebnis-) Krise bei den Highlandern Lüdenscheid spitzt sich weiter zu: Nur fünf Tage nach der blutleeren Derby-Darbietung gegen Iserlohn musste sich das Team von Trainer Toni Fonso am Donnerstagnachmittag auch den Crefelder Skatingbears deutlich 6:13 (3:3, 1:6, 2:4) geschlagen geben.

Mit dem Traditionsklub aus der Samt- und Seidenstadt hatte derweil eine auch äußerst starke und vor allem effektive Truppe ihre Visitenkarte an Fronleichnam im BGL abgegeben. Die Skatingbears waren in vielen Bereichen klar überlegen.

Dennoch gelang den Highlandern, die sich so viel vorgenommen hatten, ein Bilderbuchstart: Nach nicht einmal drei Minuten belohnten Kleinschmidt und A. Bruch eine schwungvolle und zum Teil entschlossene Anfangsphase mit dem 2:0. Coach Fonso hatte die erste Reihe neu zusammengestellt: Goalgetter Svejda, trotz Hand-Handicap dabei, stürmte neben den anfangs sehr bemühten, später aber überforderten Youngstern Blachut und Degenhardt, Schmitten komplettierte das Quartett.

So wollten die Highlander wohl den laufstarken Gästen entgegenwirken, allerdings mischten die immer besser werdenden Skatingbears auch munter mit – und wie: F. Zillen gelang postwendend der Anschlusstreffer, Rabe staubte zum 2:2 ab. Intensiv und in hohem Tempo ging es weiter, wobei Crefeld das eindeutig spielstärkere, flinkere und kombinationssichere Team stellte. Dennoch sorgte wiederum A. Bruch für die Führung zum 3:2 (17.), und hätte T. Bruch kurz danach seine Großchance zum 4:2 genutzt, hätte das Spiel möglicherweise einen anderen Verlauf genommen. So aber war Diem im direkten Gegenzug Nutznießer eines Zusammenpralls zweier Highlander-Verteidiger, allein auf weiter Flur versenkte er eiskalt zum 3:3 kurz vor der Pause.

Und jetzt nahm das Highlander-Unheil wieder einmal seinen Lauf: Unerklärliche Nachlässigkeiten bei der Zuordnung sorgten dafür, dass die Skatingbears ein ums andere Mal meist allein vorm zunehmend frustrierteren Rotheuler auftauchten und binnen zehn Minuten auf 7:3 davonzogen. Highlander-Trainer Fonso stellte auf zwei Reihen um, und tatsächlich kamen die Bergstädter auch zu sehr guten Abschlusschancen, scheiterten aber häufig am starken CSC-Zerberus Hippler. Einzig Bialke krönte sein Solo mit dem zwischenzeitlichen 4:7 – es war der einzige Lichtblick, denn in der Rückwärtsbewegung blieben die „Schotten“ auch ob so manch auffällig lascher Zweikampfführung (Ortwein) anfällig.

Zum letzten Drittel rutschte Engelmann für den entnervten Rotheuler zwischen die Pfosten und verhinderte mit Klasseparaden eine womöglich noch weitaus höhere Niederlage. Für ihre kurzzeitige Passivität im Schlussabschnitt kassierten die Gäste indes nur kurzzeitig die Quittung durch die Tore von Bialke und Stein.

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