Kampf allein reicht HSG nicht zum dritten Sieg

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Auch sieben Tore von Rückraumspieler Benno Walter reichten der HSG Lüdenscheid in Menden nicht zum zweiten Sieg in Folge.

Menden - Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid hat die Chance verpasst, sich mit dem dritten Saisonsieg Distanz zum Tabellenkeller zu verschaffen: Im zweiten Spiel der „Mendener Wochen“ unterlag die Schnippering-Sieben bei Aufsteiger DJK SG Bösperde knapp und etwas unglücklich mit 23:24 (9:11) und steckt wieder im Tabellensumpf.

Die HSG legte in ihrer stärksten Phase dank eines Dreierpacks von Torjäger Phil Lausen und dem gut disponierten Marvin Kapp zwischen den Pfosten eine 4:2-Führung vor (8.). Doch der Anfangsschwung verlor sich recht schnell wieder: Zwar stand die Deckung auch in der Folgezeit ordentlich, doch vorn suchte die HSG zu früh den Abschluss gegen die aggressive 5:1-Deckung der Hausherren, die trotz mitunter überharten Zupackens viel Kredit bei den Schiedsrichtern besaß. Hinzu kam eine erkleckliche Zahl von technischen Fehlern – vor allem Christoph Kämper –, so dass Bösperde beim 5:5 (16.) wieder gleichgezogen hatte und über 8:5 (20.) und 10:7 (25.) eine 11:9-Führung zur Pause vorlegte. Da stand HSG-Linksaußen Florian Füller schon nicht mehr auf dem Parkett, sondern hatte nach einem knüppelharten Ellenbogencheck mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung passen müssen.

Nach Wiederbeginn liefen sich beide Kontrahenten dann ein Duell auf Biegen und Brechen. Kämpferisch war den Gästen kein Vorwurf zu machen. Sie ließen sich auch von einem 14:17-Rückstand (45.) nicht beeindrucken, hatten beim 18:18 (51.) wieder gleichgezogen. In der Folge ging’s hin und her.

34 Sekunden vor Schluss traf Bösperdes Philipp Wergen von der Marke zum 24:23, den letzten Abschluss der HSG durch Felix Kroll wehrte der DJK-Keeper ab – die fünfte Saisonniederlage war besiegelt.

Erfolgreichste Schützen bei der HSG waren Lausen (8) und Walter (7/4). Ein Sonderlob verdiente sich der aus der „Zweiten“ hochgezogene Calvin Broscheit mit vier Toren und einer herausgeholten Marke bei sechs Versuchen. Außerdem hatte Abwehrchef Stefan Froitzheim Trainer Volker Schnippering überzeugt.

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