Der LTV 99 vor dem Start in die Westfalenliga-Saison

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Maximilian Drüppel hat sich zuletzt in den USA am College auf die Sommersaison 2014 vorbereitet. Er fehlt beim Start, steht dem LTV 99 aber ab dem zweiten Saisonspiel zur Verfügung. -  Foto: Machatzke

Lüdenscheid -  Mit dem Gastspiel beim starken Aufsteiger Tennispark Versmold beginnt am Sonntag um 10 Uhr die Westfalenliga-Saison für den Lüdenscheider Tennis-Verein von 1899 am Stadtpark. Eine Spielzeit, die beim Traditionsverein mit vielen Hoffnungen verbunden ist – entsprechend groß ist die Vorfreude auf den Start.

Die Saison 2014

Bis zum 15. Juni warten auf die Tennisspieler des LTV 99 in der Westfalenliga sechs Begegnungen. Die Eckdaten der Saison 2014 im Überblick:

Der Kader des LTV 99:

1. Mikelis Libietis, 2. Alexandre Tsuchiya, 3. Alejandro Artunedo, 4. Rogier Wassen, 5. Yannick Ebbinghaus, 6. Kevin Noordermeer, 7. Oskars Vaskis, 8. Dino Jablonski, 9. Marvin Müller, 10. Maximilian Drüppel, 11. Stijn Kits, 12. Robin Blickman, 13. Yannick Quaedvlieg, 14. Kacper Boborykin, 15. Fin Glowick, 16. Sascha Schiepek, 17. Janis Skroderis, 18. Christoph Quandel, 19. Robin Sanz

Die Spieltermine:

4. Mai: TP Versmold – LTV 99

11. Mai: LTV 99 – Dortmunder TK RW

18. Mai: LTV 99 – Hansa Dortmund

25. Mai: 1. TC Hiltrup – LTV 99

29. Mai: LTV 99 – TC Brackwede

15. Juni: TC Iserlohn – LTV 99

Mit der Verpflichtung des Brasilianers Alexandre Tsuchiya ist das Team aus der Bergstadt nochmals an der Spitze verstärkt worden. Mit Marvin Müller hat es in der Breite einen gestandenen Spieler gewonnen. Zudem drängt mit dem jungen Iserlohner Robin Sanz von unten die Jugend nach. Ein so starkes Team hat der LTV 99 womöglich noch nie gehabt. Was aber geht in der Saison? Vor dem Saisonstart sprach Sportredakteur Thomas Machatzke mit Kapitän Dino Jablonski.

Dino Jablonski, am Sonntag beginnt die Saison in der Westfalenliga. Haben Sie ihren neuen brasilianischen Mitspieler Alexandre Tsuchiya schon im Sauerland begrüßen dürfen?

Jablonski: Nein, ich werde ihn am Maifeiertag in Frankfurt abholen. Deshalb fehle ich auch beim Schleifchen-Turnier des Vereins. Aber dann werden wir sicher noch zur Anlage fahren.

Sie haben in diesem Jahr einen unheimlich großen, starken Kader. Wen wird man denn überhaupt spielen sehen?

Jablonski: Am Sonntag spielen wir vorne mit Alexandre, mit Rogier Wassen an Position zwei. Die zweite Ausländerposition besetzt der Niederländer Kevin Noordermeer. Und dahinter spiele ich an vier, außerdem Marvin Müller und Robin Sanz. Robin steht inzwischen auch in Deutschland an 600. Da sind wir schon sehr gut besetzt.

Aber wenn Maximilian Drüppel aus den USA vom College zurückkehrt, wird er ab dem zweiten Spiel ins Team rücken. Wie geht es weiter?

Jablonski: Das hängt alles ein bisschen vom Saisonverlauf ab. Die ersten drei Spiele wird Kevin Noordermeer machen. Danach könnten wir vielleicht auf ihn verzichten und das vierte und fünfte Spiel mit einem Ausländer bestreiten, dann könnte Robin Sanz spielen. Es kann sein, dass wir lange ganz vorne mitspielen. Dann könnten wir im Juni zum letzten Spiel auch noch den starken Spanier Alejandro Artunedo oder vielleicht Yannick Ebbinghaus aus den Niederlanden holen.

In den vergangenen Jahren waren die Letten – vor allem Oskars Vaskis, aber auch Mikelis Liebitis und Janis Skroderis – Stammgäste am Stadtpark. Sie sind wieder gemeldet. Spielen Sie keine Rolle in den Planungen?

Jablonski: Nein, die Letten werden wir in diesem Jahr nicht einsetzen.

Für mich hat der TC Iserlohn das stärkste Team

Ihre Mannschaft ist noch sehr viel stärker besetzt als im Vorjahr. Was darf man erwarten?

Jablonski:  Wir haben in jedem Spiel an jeder Position eine gute Chance. Das ist zunächst einmal eine sehr angenehme Situation. Aber jedes Spiel ist eben auch offen, muss erst einmal gespielt werden. Wir haben es nach dem Soester Rückzug mit drei wirklich starken Aufsteigern aus der Verbandsliga zu tun, allen voran dem Tennispark Versmold, der mit Daniel Masur an der Spitze noch eine Stufe nach oben möchte. Da können alle ganz gut Tennis spielen in dieser Klasse. Vorausgesetzt, alle Teams spielen vollständig.

Gibt es für Sie denn einen Topfavoriten?

„Eine sehr angenehme Situation“: Kapitän Dino Jablonski freut sich auf die Saison.

Jablonski:  Für mich hat der TC Iserlohn das stärkste Team. Im vergangenen Sommer haben sie im letzten Spiel beim 3:3 nach den Einzeln gegen Bielefeld alle Chancen und verlieren 3:6. Das war bitter. Die Iserlohner spielen mit dem bewährten Team komplett ohne Ausländer. Das ist schon stark. Dahinter dürften die beiden Dortmunder Teams, Versmold und auch wir etwa gleichstark sein. Die Aufsteiger aus Brackwede und Hiltrup sind vielleicht etwas schwächer einzuschätzen, aber eben auch nicht wirklich schwach.

Sollte da am Ende gar der Aufstieg in die Regionalliga möglich sein für den LTV 99?

Jablonski: Ich würde den Aufstieg nehmen, wenn es so wäre. Die Regionalliga ist schließlich sehr reizvoll. Aber unser Ziel ist jetzt erst einmal, den Klassenerhalt zu schaffen. Dafür spielen wir!

Dino Jablonski, vielen Dank für das Gespräch!

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