Der LTV 99 plant die neue Saison

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Geht am Stadtpark in sein zweites Jahr als Spitzenkraft: Alexandre Tsuchiya.

Lüdenscheid - Die Wintersaison ist Geschichte: Für den Lüdenscheider TV von 1899 allerdings eine durchaus schöne Geschichte. „Mit dem zweiten Platz hätte ich nie gerechnet“, sagt Kapitän Dino Jablonski. Drei Siege, zwei Niederlagen – die Bilanz in der Westfalenliga stimmte in dieser Hallenrunde.

Von Thomas Machatzke

„Wir haben eigentlich auch durchweg gut gespielt“, stellte Jablonski fest. Auch das Saisonfinale mit der 2:4-Niederlage beim Vorletzten Dortmunder TK Rot-Weiß war kein Beinbruch – eher schon war er durch das Fehlen von Wassen und Müller erklärlich.

Der Blick am Stadtpark ist ohnehin bereits nach vorne gerichtet. Im Sommer warten die größeren Herausforderungen, für die sich der Verein aktuell wappnet. Schließlich hat der LTV 99 in der Sommersaison 2015 nicht nur ein absolutes Aushängeschild in der Herren-Westfalenliga am Start. In diesem Jahr kommt außerdem die zweite Herren-Mannschaft in der Verbandsliga dazu. Diese Konstellation hat es selbst für den alten Traditionsklub in den vergangenen 30 Jahren nicht gegeben.

Brasilianer Alex Tsuchiya sagt erneut zu

„Die erste Mannschaft steht“, sagt Dino Jablonski. Sie wird sich nicht groß unterscheiden von jener, die im Sommer 2014 ein gutes Westfalenliga-Jahr gespielt hat. Der Brasilianer Alex Tsuchiya hat erneut seine Zusage für die Spitzenposition gegeben. Dazu kommt wie gehabt Rogier Wassen, Kevin Noordermeer, Dino Jablonski, Maximilian Drüppel, Robin Sanz und mit ein wenig Verspätung auch Marvin Müller, der sich Anfang Januar erst einmal in die USA verabschiedet hat zum Master-Studium. Er wird erst im Verlauf der Saison von den US-Hartplätzen auf die Aschencourts der Westfalenliga zurückkehren.

Auch für die zweite Mannschaft, die von der Südwestfalen- in die Verbandsliga aufgestiegen ist, zeichnet sich inzwischen ein Kader ab. Neu zum Team stößt in diesem Sommer Maximilian Grundmann. Der Dortmunder ist in der westfälischen U16-Rangliste aktuell Dritter und damit ein U16-Rivale von LTV-Talent Ludger Fastabend, der in dieser Rangliste den siebten Platz belegt. Über die gemeinsamen Turniereinsätze der beiden ist auch der Kontakt in die Bergstadt zu Stande gekommen.

LTV-Reserve nimmt Klassenerhalt in Angriff

So könnte es ein hochbegabtes U16-Trio in der LTV-Verbandsliga-Reserve sein – Kaspar Volz allerdings, Dritter im Bunde und aktuell 14. der U16 in Westfalen, wird wohl aufgrund eines Spanien-Aufenthaltes in dieser Saison nicht zur Verfügung stehen. Dafür sind Lennart Fastabend, Florian Wallmeier, Christoph Quandel, Sascha Schiepek und Fin Glowick, der wie Müller im Laufe der Saison aus den USA zurückkommt, für die zweite Mannschaft gesetzt. Mit dieser Besetzung soll das Unternehmen Klassenerhalt in Angriff genommen werden.

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