Ein Pflichterfolg für die HSG im Siegerland

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Elf Treffer in zwei Begegnungen: Der als Leihgabe der Reserve eingesprungene Lars Gruber überzeugte im HSG-Landesligateam am Kreis.

Neunkirchen -  Auch ohne ein Spielerseptett zog sich Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid am Dienstagabend bei einem weiteren Test und dann am Mittwoch bei der ersten Saisonpflichtaufgabe im Kreispokal beim TV Neunekirchen letztlich erfolgreich aus der Affäre.

Von Jörg Hellwig

Die Fath-Sieben musste auf die beruflich bzw. privat verhinderten von Oepen, Baberg, Walter, F. Paetz, Kämper, Wüllner und den angeschlagenen Miossec verzichten. Im Einzelnen:

Kreispokal, 1. Runde: TV Neunkirchen – HSG Lüdenscheid 23:29 (9:13): Verdientermaßen erreichte die HSG die 2. Runde, konnte beim A-Kreisligisten aber über weite Strecken alles andere als überzeugen. Technisch zwar überlegen, lief das Fath-Team nach dem 2:2 gar einem knappen Rückstand hinterher, sorgte erst nach dem 8:8 mit einem 5:0-Lauf für klarere Verhältnisse und entschwand bis zur Pause auf 13:9.

Kampfstarke Siegerländer, die in Krafthandballer Dietrich (12/1), der Bölling, Kapp und Co. mehrfach schlecht aussehen ließ, ihren stärksten Akteur hatten, hielten bis zum 13:16 zumindest noch halbwegs den Anschluss (39.), ehe die Gäste erwartungsgemäß mehr zuzusetzen hatten und über 15:22 und 19:28 endgültig davonzogen. In Runde zwei treffen die Bergstädter nunmehr auf den Sieger der Partie TuS Fellinghausen gegen SG Kierspe-Meinerzhagen.

HSG: Buyna, Kapp – Kroll (2), Urban, Füller (1), Gruber (6), Bölling (2), Broscheit (2), Kahlstadt (8/1), Weigt (2), Jaschke (6/1)

Testspiel: TV Bergneustadt – HSG Lüdenscheid 30:30 (18:11): Bereits tags zuvor hatte die Fath-Sieben auf einen ganzen Schwung von Leistungsträgern im Gastspiel beim Ex-Oberligisten verzichten müssen. Dennoch erwischten die Gäste aus der Bergstadt einen guten Start und legten eine 4:3-Führung vor. Doch dann riss der Faden, weil die inzwischen klassengleichen Mittelrhein-Handballer enorm zulegten, Ballverluste der Gäste konsequent zu Treffern nutzten und die HSG auch defensiv in der 5-1-Formation schwächelte. Mit einem 7:0-Lauf schossen sich die Gastgeber klar mit 10:4 in Front, auch weil die drittligaerfahrenen Kuschki-Brüder (Neuzugänge aus Derschlag), besonders der Kreisläufer, nicht auszuschalten waren. Immerhin: In der Folge hielt die HSG das Geschehen halbwegs offen, lag dennoch beim Wechsel 11:18 hinten.

Wie schon zuvor beim Duell mit Germania Oppum war nach Wiederbeginn die Umstellung auf eine 6:0-Deckung Schlüssel zum erfolgreicheren Spiel der HSG. Die holte Tor um Tor auf, war beim 22:21 (45.) dran, führte zum zweiten Mal (27:26, 54.), um beim 28:30 noch einmal ins Hintertreffen zu geraten (58.), bevor Luft mit einem letzten Gegenstoß noch zum 30:30 ausglich.

HSG: Buyna (1.-15, 30.-45), Kapp (15.-30., 45.-60.) – Kroll (3), Füller (4/3), Gruber (5), Bölling (2), Broscheit (2), Luft (2), Kahlstadt (6), Weigt (3), Jaschke (3)

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