Trainer Köster hat Sieg in Witten fest eingeplant

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Der Einsatz von Rückraumspielerin Katharina von Oepen ist wegen einer Fingerverletzung noch fraglich.

Lüdenscheid - „Ich wäre wahnsinnig enttäuscht, wenn wir das Spiel nicht gewinnen“, schließt Christian Köster, Trainer der Landesligahandballerinnen der HSG Lüdenscheid die vierte Niederlage in Folge am Wochenende und einen damit verbundenen Platztausch mit Gastgeber TuS Bommern (Samstag, 17.30 Uhr, Witten, Sporthalle Bommerfelderstraße) beinahe aus.

Von Jörg Hellwig

„Nicht nur, weil wir das Hinspiel gewonnen haben“, meint der Trainer weiter, „sondern das Leistungsvermögen beider Mannschaften unterscheidet sich deutlich“, widerspricht er dem Tabellenstand, der beide Teams punktgleich ausweist.

Hoffnung verleihen dem Coach in erster Linie die deutlichen Leistungssteigerungen bei den beiden unglücklichen Ein-Tor-Niederlagen gegen Sprockhövel und Kierspe-Meinerzhagen. „Wenn wir defensiv ähnlich gut stehen wie in den beiden Spielen, werden wir gewinnen“, ist Köster von den Qualitäten seiner Truppe überzeugt, die allerdings personell „gerupft“ auf die Saisonzielgerade einbiegt. Auf jeden Fall wird nämlich in Witten Katharina Kaiser (privat verhindert) ebenso fehlen wie Urlauberin Deborah Röhricht. Auch mit Alina Dalchow (Seminar) und Annika Worobey (Traineraufgaben) kann der Coach höchstens kurzfristig noch rechnen, „da muss man abwarten, ob es noch passt“, sagt Köster, der in dieser Woche berufsbedingt das Training nicht leiten konnte. Mehr als fraglich ist zudem auch noch der Einsatz von Rückraum-Shooterin Katharina von Oepen, die wegen einer Kapselverletzung am Finger schon gegen Kierspe nach der Pause nicht mehr zur Verfügung stand. Doch selbst wenn die Liste lang bleibt, ist der Trainer noch völlig gelassen: „Wir haben genügend Talente in der A-Jugend, bei der wir dann nachfassen können.“

HSG: Graf, Steinacker – Eicker, Dalchow (?), Klinker, Hofmann, F. Kaiser, Steinbrück, Worobey (?), von Oepen (?), Beckmann, Lukowski, M. Wortmann

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