Fußballkreis Lüdenscheid: Es bleiben noch einige Fragezeichen

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Georg Heimes hofft, dass die Saison wie geplant absolviert werden kann.

Kreisgebiet - Parallel zu den überkreislichen Liga wird die Meisterschaftssaison 2020/21 im Fußballkreis Lüdenscheid am Wochenende 5./6. September beginnen. „Und zwar von der A- bis zur D-Liga“, betont Georg Heimes. Unter dem Vorsitz des Schalksmühlers tagte der Kreisfußball-Ausschuss (KFA) im Kreis Lüdenscheid am Dienstagabend im Saal des Restaurants Athen in Lüdenscheid.

Mehrere Themenblöcke ab es anzupacken, um die neue Spielzeit in diesen schwierigen Zeiten und unter Einhaltung der aktuellen Corona-Schutzverordnung so konkret wie derzeit möglich aufs Gleis zu stellen.

DIE SAISONPLANUNG

In den Kreisligen A und D werden ab dem 6. September jeweils 16 Mannschaften ins Rennen gehen, in der B-Liga sind es 14 und in der C-Liga elf Teams. „Englische Wochen“ sind nicht vorgesehen. Für die beiden 16er-Staffeln endet die erste Saisonhälfte am 13. Dezember, nach der Winterpause geht es ab dem 28. Februar wieder um Punkte. Die Hinrunde wird am 7. März beendet sein. Letzter Spieltag in A- und D-Liga wird der 20. Juni sein. Die B-Liga wird sich mit dem Spieltag am 6. Dezember in die Winterpause verabschieden, fortgesetzt wird die Serie dann am 7. März.

Die mit nur elf Mannschaften bestückte C-Liga schließt die erste Saisonhälfte schon am 15. November ab, im neuen Jahr geht es für die C-Ligisten dann erst am 21. März weiter. Die Saison in B- und C-Liga soll am 6. Juni 2021 enden. „Hoffentlich“, sagt Heimes. Er wünscht sich inständig, dass die Pandemie die Planungen nicht über den Haufen werfen wird.

Mit den Drittvertretungen von Rot-Weiß Lüdenscheid, Eyüpspor Werdohl und TuS Ennepe sowie der „Zweiten“ des TuS Grünenbaum hat es wieder Zuwachs gegeben im Kreis Lüdenscheid, auf der Gegenseite hat TuRa Eggenscheid seine Zweitvertretung für die neue Saison nicht gemeldet. Außerdem gibt es einen neuen Vereinsnamen im Kreisgebiet, an den es sich zu gewöhnen gilt: Aus Karadeniz Werdohl wurde die TSG Werdohl. An den neuen Spielplänen werde noch gefeilt. Einige Vereine hegen natürlich einmal mehr den Wunsch, „Heimspieltage“ mit den Partien von 1. und 2. Mannschaft durchführen zu können.

AUF- UND ABSTIEG

Gerne hätte der KFA am Dienstagabend auch die Auf- und Abstiegsregelung sowie die Durchführungsbestimmungen angepackt. Hätte. „Wir warten erst auf den Verband“, sagt Georg Heimes. Was ist, wenn die Saison wegen der Pandemie unterbrochen werden muss. Was ist, wenn es wegen Corona gar zu einem erneuten Abbruch kommt? Genau definierte Regelungen für den Fall der Fälle sowie die Abstiegsregelungen erwartet der KFA vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) in den kommenden Tagen für die höheren Spielklassen. Und an diesen Regelungen werde man sich orientieren.

KREISPOKAL

Die 1. Kreispokalrunde der neuen Saison soll am Mittwoch, 23. September, absolviert werden. Noch aber stehen im Pokalwettbewerb auf Kreisebene „Altlasten“ der Vorsaison aus. Die Halbfinal-Spiele (Kiersper SC – RSV Meinerzhagen und RW Lüdenscheid – FSV Werdohl) sollen zwischen dem 1. und 9. August ausgetragen werden. Im Anschluss schließen sich sowohl ein Finale als auch ein Spiel um Platz drei an. Dies wird nötig, weil der Kreis Lüdenscheid in diesem Jahr drei Mannschaften für den Westfalenpokal stellen darf. Der RSV Meinerzhagen und RW Lüdenscheid haben bereits einen Platz im Westfalenpokal sicher. Bis zum 10. September muss der Kreis Lüdenscheid dem Verband den dritten Teilnehmer (Kierspe oder Werdohl) melden.

ELEKTRONISCHE PASSMAPPE

Schon beim Staffeltag 2019 hatte der KFA auf die Einführung der elektronischen Passmappe hingewiesen. Bislang aber sei im Kreis Lüdenscheid rund die Hälfte der Vereine in puncto elektronische Spielrechtsprüfung noch hinten dran. „Ich verstehe nicht, warum die Vereine da so zögerlich sind“, sagt Georg Heimes. Er bittet daher die Klubs darum, sich um die hochzuladenden Passbilder der Spieler zu kümmern.

SCHIEDSRICHTERSOLL

Der KFA wird dem Kreisvorstand den Vorschlag unterbreiten, für das dritte und vierte Quartal 2020 keine Ordnungsgelder zu erheben, wenn Klubs ihr Schiedsrichter-Soll nicht erfüllen.

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