Highlander wollen auswärts punkten 

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Justin Nördershäuser ist am heutigen Abend mit den Highlandern in Duisburg gefordert.

Lüdenscheid - Nach zwei Erfolgen aus vier Spielen haben sich die Highlander Lüdenscheid einstweilen im oberen Mittelfeld der Tabelle eingruppiert. Beide Siege errangen die „Schotten“ in ihren Heimspielen, nach den Niederlagen in Köln und Kassel warten die Bergstädter in der Fremde dagegen noch auf ihren erstes Erfolgserlebnis.

 Am Samstag will das Team von Trainer Robert Simon deshalb auch auswärts Zählbares einfahren, wenn die Highlander beim noch sieglosen Rekordmeister Duisburg Ducks antreten (19 Uhr, Sporthalle Süd). An der Mündelheimer Straße im Duisburger Süden kassierten die Highlander im Jahr 2008 zwar ihre wohl bislang bitterste Pleite, feierten mit dem Gewinn der Vize-Meisterschaft gleichzeitig allerdings auch den Abschluss ihrer besten Bundesliga-Saison.

Seitdem lieferten sich „Enten“ und „Schotten“ packende und enge Duelle. Nun, acht Jahre nach dem DM-Finale von 2008, erlebt der Revierklub ein Jahr des Umbruchs. Top-Spieler wie Goalie Hippler oder die beiden Nationalspieler Lenz und Schneider verließen die Ducks, den Start setzte die Fydrich-Truppe mit drei Niederlagen in den Sand.

 Als einziges Bundesliga-Team hat Duisburg noch keinen Sieg eingefahren, ziert aktuell folgerichtig das Tabellenende. So rechnen sich die Highlander heute Chancen auf den ersten Auswärtserfolg aus. Dazu müssen Svejda, Loecke & Co aber ebenso effizient agieren wie am Sonntag und die Abschlussstärke, die sie in eigener Halle gegen die beiden bayrischen Teams aus Augsburg und Atting zeigten (zusammen 21 Tore), auch in fremder Halle (sieben Tore) aufs Feld bringen.

 Während die Tinz-Brüder und auch Joachim Könning am Samstag ihre Rückkehr an die alte Wirkungsstätte feiern, zwingen Jonathan Otters Schmerzen an der Rippe zum Zuschauen. Auch für André Bruch kommt das Duisburg-Spiel noch zu früh: Der an einem Zehenbruch laborierende Stürmer hat sich die Süd-Tour Ende April für eine Comeback zum Ziel gesetzt. Unterdessen bleibt Robert Simon seinem Stil treu: Strich der Neu-Trainer am Wochenende Maurice Mrzyk aus disziplinarischen Gründen, weil der Youngster dem Freitag-Training ferngeblieben war, aus dem Kader, so erwischte es nun Matti Stein: Der Polizist konnte berufsbedingt nicht trainieren und ist deshalb heute nicht Teil des 16-köpfigen Aufgebots.

 Highlander:  Mohr, Klein – Jung, Ortwein, Könning, L. Tinz, Nördershäuser, Elzner, Hassel – Svejda, Loecke, Heckmann, T. Tinz, Anlauf, Seuster, Mrzyk

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