HSG selbst ohne Coach zuversichtlich

Rechtsaußen Moritz Winkhaus, der am Vorwochenende in Schwerte gefehlt hatte, kehrt gegen warstein ins Aufgebot der HSG Lüdenscheid zurück. - Foto: Hellwig

Lüdenscheid - Ohne den privat verhinderten Trainer, dazu zweiter Torwart und einer der Abwehrchefs verletzt: Die Vorzeichen vor dem Duell mit VfS Warstein (Samstag, 19.15 Uhr, Sporthalle am Stadtpark) sind für die HSG Lüdenscheid sicher nicht optimal.

Dennoch ist der Landesligist nach sechs Siegen in den vorangegangenen sieben Spielen selbstbewusst genug, um mit Publikumsunterstützung im Rücken an einen weiteren doppelten Punktgewinn zu glauben. Der würde die Bergstädter ganz gelassen in die Duell mit den Spitzenteams in den kommenden Wochen gehen lassen, „denn dann haben wir einen wirklich beruhigenden Vorsprung auf die hinteren Tabellenplätze“, konstatierte Trainer Volker Schnippering, der am Samstag von seinem Assistenten Daniel Opitz auf der Bank vertreten wird, vor dem Abschlusstraining.

Der Coach erwartet seine Mannschaft auch in seiner Abwesenheit hoch motiviert, denn „jeder Spieler ist sich bewusst, dass wir gegenüber der Katastrophe in Warstein unseren mitgereisten Fans noch einen Leistungsnachweis schuldig sind“, sieht der Coach sein Team nach jener unfassbaren 14:15-Pleite auf einem Niveau, für das auch die harzfreie Halle keine Entschuldigung war, in der Bringeschuld.

Die HSG kann gegenüber dem glücklichen Auswärtssieg von Schwerte wieder auf Rechtsaußen Moritz Winkhaus zurückgreifen, beklagt aber zwei Ausfälle: Keeper Marvin Kapp wurde bereits am schwer geschädigten Knie (Meniskus und Kreuzband) operiert, Deckungschef Stefan „Maschine“ Froitzheim muss wegen einer Schulterverletzung länger pausieren.

Dennoch sprechen auch drei klare Heimsiege in drei Vergleichen mit dem VfS in Landesligazeiten für die Bergstädter, zumal bei den Bierstädtern ein Einsatz von Torjäger Lars Schorlemer unwahrscheinlich ist.

Spielt er doch, wird die HSG ihn und Spielertrainer Boban Ristovic als entscheidende Akteure offensiv attackieren und im Angriff wie zuletzt darauf bauen, durch Kreuzen, Positionswechsel und Kleingruppenspiel die stabile Gästedeckung in Bewegung zu bringen. Deren „Leidenschaft“ sieht auch Ristovic, der ansonsten offensiv auf Leistungsexplosionen der derzeit stumpfen Rückraum-„Waffen“ Pielsticker, Schmidt und Schröder wartet, als Faustpfand für eine Überraschung.

HSG: Bahr, S. Weigt (?), Rohr (?) – Winkhaus, Bölling, Walter, Jaschke, Fenner, Miossec, Lausen, Baberg, Füller, Kroll

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