Handball

Gast eine Nummer zu groß für HSG-Frauen

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Lücken waren gegen die konsequente Bösperder Deckung kaum zu finden. Diese schmerzhafte Erfahrung musste auch Franziska Schmale gegen Kim Novak (rechts) und Johanna Voss machen. 

Lüdenscheid - Der Gipfel in der BGL-Sporthalle machte deutlich: Von der Landesligaspitze ist der Fast-Absteiger der Vorsaison, die HSG Lüdenscheid, noch ein gewaltiges Stück entfernt. Mit 20:31 (7:18) musste sich die Nebert-Sieben dem bis dato punktgleichen Tabellenführer DJK SG Bösperde hoch mit 20:31 (7:18) geschlagen geben.

LÜDENSCHEID J Der Gipfel in der BGL-Sporthalle machte deutlich: Von der Landesligaspitze ist der Fast-Absteiger der Vorsaison, die HSG Lüdenscheid, noch ein gewaltiges Stück entfernt. Mit 20:31 (7:18) musste sich die Nebert-Sieben dem bis dato punktgleichen Tabellenführer DJK SG Bösperde hoch mit 20:31 (7:18) geschlagen geben. Von Beginn an machte die von-Estorff-Truppe aus dem Nordkreis deutlich, wer am Samstag Chef „auf der Platte“ war. Die Gäste spielten Vorteile in Sachen Länge, Athletik und Tempo gnadenlos aus, kombinierten flüssig und gekonnt aufeinander abgestimmt. Die Maßnahme von HSG-Coach Detlev Nebert, die überragende Trainertochter Kathrin von Estorff durch Tugce Murat kurz decken zu lassen, verpuffte weitgehend wirkungslos, weil der Gast das Raumplus am HSG-Kreis im Spiel 5-gegen-5 durchaus zu nutzen verstand. Über 0:3 (4.), 1:6 (10.) durch von Estorffs Gegenstoß ging die „wilde Fahrt“ der DJK zum 2:9 (14.) weiter, worauf Svenja Kind im HSG-Gehäuse die glücklose Ann-Kathrin von Oepen ablöste. Zwei Tore später gab die HSG auch die kurze Deckung auf und begegnete den Gästen im 6:0-Verbund – vergeblich. Bis zum Wechsel bauten die Bösperder Frauen ihren Vorsprung auf 18:7 aus. Immerhin: Nach Wiederbeginn mobilisierte die HSG – zurückgekehrt zur kurzen Deckung – nochmals alle Kräfte und biss sich ins Spiel, weil auch die DJK wohl leicht zurückgeschaltet hatte. Bei den Gastgeberinnen stachen nun im Angriff die Trumpfkarten Franziska Schmale – alle fünf Tore nach der Pause – und Lange (4), die HSG kam durch das 10:20 von Franziska Lukowski in den zweistelligen Torbereich, gerieten nie mehr als mit zwölf Treffern in Rückstand. Dass die HSG schließlich aber sogar auf 20 Tore kam, wurmte den Gästecoach extrem, sodass er in den Schlussminuten ein wildes Wechselspiel seiner Torhüterinnen vollzog, das die HSG-Fans auf der Tribüne hörbar belustigte. HSG: von Oepen (1.-14.), Kind (ab 14.) - Hein, Gruhn, Wageneyer (2/1), Schäfer, Mühlbauer (2), Schnabel (1), Lange (5/1), Schmale (5), Lukowski (4/2), Murat (1) DJK: M. Seeling, Tsamatos – L.Seeling, Hellwig, Vogel (5), Harnischmacher, Palczewski (4/1), Franken, Voss (6/2), Daus (2), von Estorff (10/1), Novak (2), Rohländer (2) Schiedsrichter: Naeve/Vowinckel (Netphen) Zeitstrafen: HSG 2, DJK 3

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