Motorsport

Holthaus mit Traumstart in die neue Rennsaison

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Gerrit Holthaus startete im Renault Clio richtig durch.

Nürburgring – Besser hätte der Saisonauftakt auf dem Nürburgring für Gerrit Holthaus nicht laufen können. Beim ersten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft steuerte der Lüdenscheider den Renault Clio zusammen mit Stephan Epp (Wuppertal) und Michael Bohrer (Merzig) zum souveränen Gruppen- und Klassensieg in der Gruppe H bis 2000 ccm.

Nach knapp drei Stunden Renndistanz hatte das Trio 6:20 Minuten Vorsprung auf den Nächstplatzierten. „Pole Position, schnellste Rennrunde und Klassensieg: Wir sind sehr zufrieden, so kann es weitergehen“, freute sich der 35-Jährige Holthaus. „Es ist ein tolles Gefühl, die Belohnung für viele Stunden Arbeit zu bekommen. Unser Clio hatte nicht das geringste Problem.“ Epp und auch Holthaus besitzen jeweils einen der rund 230 PS starken Renault Clio. Im Vorjahr kam das Fahrzeug des Wuppertalers zum Einsatz, für die neue Saison wechselte das Trio zum Boliden des Lüdenscheiders.

Startfahrer Bohrer legt Grundstein

„Wir haben mein Fahrzeug von Grund auf neu gebaut und das aktuell technisch Machbare verbaut. Im freien Training mussten wir lediglich die Spur ein wenig anders einstellen, der Rest passte vom ersten Meter an.“ Startfahrer Michael Bohrer legte nicht nur den Grundstein zum Sieg, sondern markierte in der zweiten Runde in 9.23,354 Minuten einen neuen Nürburgring-Rekord für einen Zweiliter-Sauger Renault Clio. Mit einem weiteren Renault Clio startete der Halveraner Björn Katthage zusammen mit den beiden Wuppertalern Michael Uelwer und Marc Wylach in der gleichen Klasse.

Das Trio sah mit einem Rückstand von 7:05 Minuten als Dritter von neun Startern den Zielstrich. Eine Schrecksekunde erlebte Katthage, als ihm im Streckenabschnitt Fuchsröhre schlagartig der Motor ausging. „Der Motor lief nicht mehr und ich rollte auf den Standstreifen. Ich habe dann alle Systeme ausgeschaltet und gehofft, dass nach einem Re-Start wieder alles läuft. Genauso war es auch. Mit vielleicht 30 Sekunden Zeitverlust konnte ich das Rennen fortsetzen.“

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