Boxen

Eine lohnenswerte Zusammenarbeit

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Maryna Malovana und Trainer Andy Malovanyy (links) schauten im Gym vom Siggi Korzen (Lüdenscheider Boxring) vorbei.

Lüdenscheid – Die Poster an der Wand erinnern an wahre Größen des Boxsports. Ob Lennox Lewis oder Felix Sturm – die Auswahl der Vorbilder ist breit gefächert im Gym von Zbigniew „Siggi“ Korzen, der mit dem Verein Lüdenscheider Boxring seit April 2018 an der Königsberger Straße ansässig ist.

Insgesamt 60 Mitglieder streifen an bis zu drei Trainingseinheiten in der Woche die Boxhandschuhe über. „Das ist schon viel wert und eine gute Zahl an Mitgliedern für die Kürze der Zeit“, zeigt sich Korzen mit der Entwicklung durchaus zufrieden.

Profiboxerin Malovana zu Gast

Der letzte Mittwoch bildete nochmals eine Besonderheit für die vielen Boxerinnen und Boxer, denn vom benachbarten Plettenberger First-Punch-Team war das weibliche Aushängeschild zu Besuch, die Ukrainerin Maryna Malovana, welche sich in ihrer Heimat kürzlich zur Amateurmeisterin kürte und kurz vor ihrem Profidebüt steht. Am Samstag steigt die Osteuropäerin in Dortmund gegen die Georgierin Diana Kublashvili in den Ring.

Ihr großes Ziel sind die Olympischen Spiele in Tokio 2020. „Ich möchte in meinem Boxerleben viel erreichen. Olympiasiegerin und Weltmeisterin werden“, erklärt die sympathische Rothaarige, die in kurzen Übungen mit ihrem Trainer und Vater Andry Malovany ihre boxerische Klasse demonstrierte.

Enge Zusammenarbeit mit First-Punch-Team

Unterstützt wird sie in Sachen nächster Karriereschritt durch Christoph Jan Jaszczuk von First Punch Promotion, der den Besuch seiner Vorzeigeathletin beim Bergstädter Boxverein nicht zu einer einmaligen Aktion erklärte und sagte, „dass der Siggi für mich wie eine Vaterfigur ist, von dem ich viel gelernt habe.Er bildet die jungen Boxer sehr gut aus."

Einige Boxer aus dem Lüdenscheider Verein nehmen bereits regelmäßig an Sparringseinheiten der Plettenberger teil, um sich dadurch an ein höheres Level und eine gesteigerte Trainingsintensität zu gewöhnen. „Es ist wichtig nicht nur zu trainieren, sondern sich auch eine gewisse Wettkampfhärte anzueignen“, erläutert Korzen, der weiterhin auf der Suche nach Sponsoren ist, um im Sommer in eine benachbarte größere Halle umzuziehen.

„Zurzeit haben wir keinen Boxring. Dieser ist für die Simulation der Kämpfe aber notwendig. Da profitieren wir sehr von der Hilfe der Plettenberger, die den Jungs optimale Bedingungen zur Weiterentwicklung ermöglichen“, freut sich Korzen über die fruchtbare Kooperation

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