Tennis

LTV mit glücklosen Doppeln

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Musste sich im Einzel glatt geschlagen geben: Florian Wallmeier.

LÜDENSCHEID - Das Topteam wackelte kurz am Lüdenscheider Stadtpark, aber es fiel nicht: In der Winter-Hallenrunde der Tennis-Verbandsliga unterlag der Lüdenscheider TV von 1899 am Samstag dem TV Espelkamp-Mittwald 2:4. Entscheidend in diesem vermeintlich ungleichen Duell waren die Vorteile der Gäste im Doppel.

Die erste Einzelrunde verlief so, wie es aus Sicht der Gastgeber zu befürchten war: Angesichts des Ausfalls von Ludger Fastabend (verletzt) musste Lennart Fastabend an Position zwei nachrücken und war gegen die TVE-Aufschlag-Maschine Jan-Henrik Langhorst beim 3:6, 1:6 chancenlos. Auch Florian Wallmeier (4) musste sich Mirko Sasse beim 2:6 und 3:6 letztlich glatt geschlagen geben. Die zweiten Einzel aber gingen an die Gastgeber: In einem engen Spitzenspiel zwischen Dino Jablonski und Gunnar Hildebrand behielt der Lüdenscheider beim 7:6 und 7:5 denkbar knapp die Oberhand. Kaspar Volz (3) spielte gegen Christian Böhnke einen überragenden ersten Satz (6:1), gab dann Durchgang zwei glatt ab (2:6), um im Match-Tiebreak vervenstark 11:9 zu gewinnen. 2:2 nach den Einzeln – damit hatten die Gastgeber gegen diesen starken Gegner gar nicht gerechnet.

In den Doppeln allerdings wurde der TVE seiner Favoritenrolle doch noch gerecht, zumal sich der LTV etwas verpokerte: Dino Jablonski und Florian Wallmeier hatten gegen die Kombination Langhorst/Böhnke beim 0:6 und 2:6 keine Chance, Kaspar Volz und Lennart Fastabend schnupperten beim 1:6, 6:7 gegen Hildebrand/Sasse zumindest im zweiten Satz an einer Überraschung.

Nach der 2:4-Niederlage ist der LTV 99 vor dem Saisonfinale am 14. Januar beim TC Hiltrup II (0:6-Niederlage gegen Paderborn) mit 0:6-Punkten weiter Vorletzter und braucht im Münsterland ein Remis, um Hiltrup II (ebenfalls 0:6-Zähler) auf Distanz zu halten und den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Das Team aus Espelkamp hat derweil durch die beiden Einzel-Niederlagen in Lüdenscheid den Aufstieg verspielt, kann die Paderborner (7:1/19:5) bei 5:1-Punkten und 12:6-Matches nicht mehr einholen.

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