Handball

Der nächste Schritt Richtung Bezirksliga

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Premiere im Tor der HSG Lüdenscheid: Der Engländer Colin Reid.

Lüdenscheid - Wieder keine Punkte für die HSG Lüdenscheid. Am Samstagabend war der Tabellendritte eine Nummer zu groß.

Dem Abstieg ein Stück näher gekommen sind die Landesliga-Handballer der HSG Lüdenscheid. 

Gegen den Tabellendritten HSG Hohenlimburg präsentierte sich die Mannschaft um Trainer Stephan Nocke zwar nicht wie ein Absteiger, helfen wird dies in Sachen Ligaverbleib auch nicht, beträgt der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen mittlerweile neun Punkte. Bei einem erspielten Punkt in 14 Spielen dürfte die Hoffnung auf ein weiteres Jahr in der Landesliga mittlerweile gen Null gehen. 

Bei der 27:32 (13:20)-Niederlage in der Hohenlimburger Rundturnhalle verpasste es die Nocke-Sieben, in der Schlussphase die Partie zu drehen. Nachdem Phil Lausen und Co. in der 46. Spielminute das 20:27 durch Hohenlimburgs Spielmacher Felix Stracke hinnehmen mussten, schien die Partie endgültig entschieden. Zuvor machte das Tempospiel der Gastgeber immer wieder Probleme, die vielen technischen Fehler taten ihr Übriges. 

Doch dann kämpften sich die Blau-Gelben zurück. Lausen, Julius Hahn, Ben Schmidt und wieder Lausen sorgten für einen 4:0-Lauf zum 24:27 und die Hoffnung auf Zählbares wuchs. Doch erneut waren es unnötige, technische Fehler im einfachen Spielaufbau und unkonzentrierte Abschlüsse, die verhinderten, dass die Lüdenscheider, bei denen Torhüter Colin Reid sein Debüt feierte, die Partie doch noch zu ihren Gunsten drehen konnten. So waren es der wurfgewaltige Nick Albrecht und Kreisläufer Jannik Hollatz, die mit einem Doppelschlag die nächste Niederlage der HSG Lüdenscheid besiegelten. 

„Das ist natürlich ein blödes Ergebnis. Man hat heute aber nicht gesehen, wer Letzter und wer Dritter ist“, war Nocke nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und sah den Grund für die Niederlage eindeutig: „Das waren einfach zu viele Fehler im Ballvortrag.“ Positiv sah er hingegen den Einstand von Torhüter Colin Reid, der jedoch auch in einigen Aktionen unglücklich agierte. „Das war ein guter Einstand von Colin“, befand Nocke dennoch.

Die Statistik zum Spiel:

Hohenlimburg: Botte, Graske – Albrecht, Bauer (je 7), Schachulski (4), Maschin (3), Hollatz, Wittke, Stracke (je 2), Truß (2/1), Döscher, Marks, Tsolakis (je 1), Wetzel
HSG Lüdenscheid: Stute (1.-28., 31.-48.)., Reid (ab 48.), Ferizi (n.e.) – Lausen (7), Pennekamp /7/3), Hahn (6), Schmidt (3), Fenner (3/1), Beckmann (1), Adam (n.e.), Hirnschal, Gruber, Bieker, Ritthaler (n.e.)
Schiedsrichter: Hopp/Salomo
Zeitstrafen: Hohenlimburg 8, Lüdenscheid 4

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