Die Schiedsrichter spielen Schicksal

Fühlte sich mit seiner Mannschaft in Arnsberg verschaukelt: Der HSGer Phil Lausen.

Arnsberg -  Eine unglückliche 24:26 (12:13)-Niederlage kassierte Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid am Samstagabend beim TV Arnsberg. Unglücklich deshalb, weil die Schiedsrichter Helfrich/Prüfer (Haspe) für die Bergstädter Schicksal spielten.

Von Jörg Hellwig

„Eine einzige Unverschämtheit“ – mit diesen Worten fasste Davor Fath hinterher die Leistung der Referees zusammen. Und die Kritik des HSG-Trainers war berechtigt, denn das Duo benachteiligte die dem TVA zumindest ebenbürtigen Gäste eindeutig.

Vor der Pause schritten Helfrich/Prüfer gleich dreimal bei nicht regelkonform ausgeführter schneller Mitte der Arnsberger nicht ein, in Minute 51 entschieden sie auf Tor für den TVA, obwohl Düsselhoff bei seinem Treffer zum 22:20 den Ball klar ersichtlich aus dem Torkreis aufgenommen hatte.

Wirklich spielentscheidend griffen die Schiedsrichter dann aber auf der Zielgeraden ein. Beim Stand von 22:22 in der 53. Minute erhielt der Lüdenscheider Bölling für sein eher harmloses Foul an Berghoff eine Zwei-Minuten-Strafe, für Walter, der Erk wegstieß, gab's sogar die Rote Karte, und weil HSG-Betreuer Grünefeld daraufhin lautstark protestierte, gab's obendrein noch eine Strafe gegen die Bank. Folge: In 3:6-Unterzahl mussten die Bergstädter die Gegentreffer 23 und 24 hinnehmen. Zwar verkürzte Lausen danach noch einmal auf 23:24, doch unter den geschilderten Ereignissen hatte die Konzentration der Lüdenscheider letztlich derart gelitten, dass sie in der Schlussphase das Blatt nicht mehr zu wenden vermochten.

Einen ausführlichen Bericht zum Spiel lesen Sie am Montag in der Printausgabe Ihrer Lokalzeitung!

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare