Landesligisten bleiben punktlos

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Robert Csunderlik und Co. bissen sich an Lasse Stratmann und Teamkollegen der TG Voerde immer wieder die Zähne aus. 

Kreisgebiet - Am Schluss standen zwei Niederlagen für die Handball-Landesligisten HSG Lüdenscheid, die angesichts herrschender Probleme wie mangelnden Selbstvertrauens bei den Burgstädtern bzw. wichtigen Ausfällen bei den Bergstädtern nicht unbedingt überraschten.   

TS Evingsen - TG Voerde 25:34 (12:17):  Die Negativserie bei der Turnerschaft hält an: Beim verdienten 25:34 (12:17) gegen Mitaufsteiger TG Voerde kassierte TSE nach einem kapitalen Leistungseinbruch nach 20 guten bis sehr guten Minuten die nunmehr achte Niederlage in Folge und rutschte erstmals in dieser Saison auf einen Abstiegsplatz ab.

Die Burgstädter fanden gegen den Tabellenvierten zunächst sehr gut ins Spiel, durchbrachen immer wieder die Nahtstelle im Voerder Abwehrblock und schlossen ihre Angriffe zielstrebig ab. Weil die vielbeinige Deckung zudem grimmig zu Werke ging, verdiente sich die TSE die 7:5-Führung nach 14 Minuten. Als Voerdes Denker und Lenker Fabian Riebeling nach exakt 16 Minuten die Rote Karte sah, schien die Turnerschaft alle Trümpfe in der Hand zu halten. Lüling per Doppelpack und Csunderlik von der „Marke“ bauten die Evingser Führung auf 10:7 aus.

Sicherheit verlieh diese durchaus verdiente Drei-Tore-Führung der Turnerschaft jedoch nicht, im Gegenteil: Nur kurz darauf lag die TSE mit 11:12 zurück, war in der Folge sichtlich verunsichert und hatte schon zur Pause mit 12:17 den Kontakt verloren. Da auch nach Wiederbeginn die wuchtigen Treffer des immer wieder hervorragend geblockten Christian Lohmann fehlten, die Hausherren sich stattdessen am robusten Voerder Innenblock mit Thomzig und Stratmann festliefen und sich technische Fehler häuften, stand unterm Strich eine böse Heimschlappe.

Beste TSE Torschützen waren Dragila (7) und Winzy (6).

SG Menden Sauerland Wölfe II  - HSG Lüdenscheid 27:25 (15:13):  Zum Schluss war’s zwar wieder eng. Aber letztlich kam die personell gebeutelte HSG Lüdenscheid, die neben Langzeitausfall Lukas Weichelt auch Toptorjäger Phil Lausen und Kreisläufer Mario Hurlbrink ersetzen musste, für den Sieg beim Nordkreisrivalen SG Menden Sauerland Wölfe II nicht in Frage.

Bis zum 4:4 (12.) hatten sich die Gäste auf Augenhöhe mit den Hausherren bewegt. Aber weil sich vorne die ersten technischen Fehler einschlichen, setzten sich die gnadenlos Tempo bolzenden Mendener mit beinahe hundertprozentiger Abschlussquote auf 8:4 (15.) ab. Erst nach einer Auszeit fand die HSG zurück in die Spur und schloss, angeführt vom stark abschließenden Beckmann und Plate, zum 8:9 (19.) wieder auf. Die HSG setzte in der Folge wieder auf Kämmerer und blieb trotz zwischenzeitlichen 9:14 bis zum Seitenwechsel beim 13:15 noch auf Tuchfühlung.

Mit Drittligaspieler Dominik Flor im Rückraum setzten sich die Gastgeber aber nach Wiederbeginn erneut ab – 18:13 hieß es nach sieben torlosen HSG-Minuten. Die resignierte allerdings nicht, sondern kämpfte sich zäh wieder näher heran, als Beckmann (45.) auf 17:20 verkürzte.  Mangels Wechselmöglichkeiten – Broscheit und Plate mussten durchspielen, Beckmann und Hahn waren ebenfalls fast dauernd auf der Platte - gingen den Gästen gegen die Hochgeschwindigkeitshandballer im Wölfe-Dress aber allmählich die Körner aus.

Erfolgreichste Werfer bei Lüdenscheid waren Beckmann (10) und Plate (9/1).

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