Gastspiel der "Übermannschaft"

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Erwartet mit der HSG Lüdenscheid am Wochenende den scheinbar übermächtigen Spitzenreiter aus Schwelm: Niclas Beckmann.

Lüdenscheid – Das positive Punktekonto nach dem zweiten Rückrundenspieltag – möglicherweise nur eine Momentaufnahme für die HSG Lüdenscheid: Denn die Ziel-Sieben hat in den kommenden Wochen ein mächtiges Programm vor der Brust. Sechs Spiele, davon fünf gegen die fünf Erstplatzierten der Landesligatabelle und ein Duell gegen den Nordkreisrivalen SG Menden Sauerland Wölfe II: In der Hinrunde reichte es gerade einmal zu zwei Punkten.

Und als Erstes kommt am Samstag gleich das dickste Brett in die Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums (18 Uhr): Denn Spitzenreiter TG Rote Erde Schwelm hat die Antennen ganz klar in Richtung Verbandsliga gerichtet, gibt seine Visitenkarte in der Bergstadt mit der Empfehlung von 14 Siegen aus 14 Spielen ab. Gerade einmal war es eng geworden für die Sieben von Trainer Jörg Rode: Das Spitzenspiel in Olpe gewann Rote Erde nur mit einem Tor, rückte die Verhältnisse am Vorwochenende wieder zurecht: 27:20 hieß es für die Schwelmer.

 „Klar, Schwelm kommt als Favorit nach Lüdenscheid“, weiß auch HSG-Coach Friedhelm Ziel um die eindeutige Rollenverteilung vor der Partie, zumal die Vorbereitungswoche für die HSG alles andere als optimal verlief: Die Kreisläufer Hurlbrink (berufsbedingt) und Nitsch (Skiurlaub) fehlten ebenso wie Lausen (Handprellung) und Mühlbauer (Gripperückfall), zudem hat sich Keeper Kämmerer für eine Woche in Skiurlaub verabschiedet. Eine ziemliche Bürde für das Duell mit den bislang „Unbefleckten“.

Etwas Hoffnung aber macht Ziel nicht nur die starke Abwehrleistung aus dem Hinspiel, als die Bergstädter die Partie 45 Minuten lang offen hielten, sondern auch noch ein Auftritt aus der Vorsaison: Da brachte die HSG der ansonsten souverän durch die Spielzeit marschierenden Hombrucher Westfalia die einzige Saisonniederlage bei ...

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