Lausen und Jaschke bleiben – Beckmann kommt

Bleibt der HSG Lüdenscheid auch in der kommenden Saison erhalten: Der dynamische Top-Torjäger Phil Lausen. - Fotos: Hellwig

Lüdenscheid - Überwiegend frohe Kunde, aber auch eine wenig erfreuliche Nachricht vermeldet Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid.

Zu den erfreulichen Entwicklungen rund um das Ausweichquartier am Stadtpark gehören gleich drei Personalien für die kommende Saison: Nach zehn Zusagen bereits im vergangenen Dezember nimmt das Aufgebot von Trainer Volker Schnippering weitere Konturen an, hat Abteilungsleiter Niclas Beckmann nach Gesprächen zwei weitere Zusagen vorliegen: Spielmacher Justus Jaschke hat eine weitere Spielzeit im HSG-Dress ebenso angekündigt wie Top-Torjäger Phil Lausen. „Zwei ganz wichtige Zusagen“, freut sich der Abteilungsleiter über den Coup, wobei vor allem der Verbleib Lausens auf den „Königspositionen“ im halblinken oder halbrechten Rückraum für Riesenerleichterung im Lüdenscheider Lager sorgt, war der baumlange Shooter doch nicht nur von Ligarivalen, sondern auch höherklassigen Klubs umworben worden.

Und da die HSG neben dem langzeitverletzten Kreisläufer Lukas Elverfeld (zieht ins Lipperland) mit Falk Baberg (verzieht nach Düsseldorf) auch noch einen Rückraumspieler verliert, sorgt die dritte Meldung ebenfalls für spürbare Entspannung bei den Bergstädtern um Klubchef Sören Miossec: Denn auch der „verlorene Sohn“, eben Abteilungsleiter Niclas Beckmann selbst, der seit Sommer 2014 das Trikot des Ligarivalen TuS Wellinghofen in seinem Wohnort Dortmund trägt, kehrt zu seinem Stammverein zurück. Dort stand der 26-jährige Polizeibeamte schon lange auf dem Wunschzettel von Trainer Volker Schnippering, der seinen Abteilungschef gern in seinen Reihen sehen möchte. „Keinerlei Probleme“, erwartet der Coach analog zu Klubchef Sören Miossec in der künftigen Zusammenarbeit mit seinem handballerischen Boss auf dem Feld.

Probleme muss die HSG aber an anderen Stellen sehen: Neben abschließenden Gesprächen mit dem ebenfalls vielerorts umworbenen Rückraumcrack Benedikt „Benno“ Walter steht auch noch die entscheidende Unterhaltung mit Torwart-Routinier Jörn Bahr aus.

Auf der Torwartposition brennt es der HSG inzwischen unter den Nägeln, weil sich Marvin Kapp am Knie verletzte, operiert werden musste und auf eine sehr lange Pause einstellen muss. „Aber ich sehe auch insgesamt noch Handlungsbedarf“, kündigt Beckmann weitere Personalentscheidungen in den kommenden Wochen an.

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