Handball

Frauen der HSG Lüdenscheid sind in der Verfolgerrolle

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Alina Dalchow sprang als „Aushilfe“ aus der Reserve im HSG-Landesligateam ein, nutzte vor allem die Freiräume in Halbzeit eins gegen den Gast aus Sundern und kam insgesamt auf vier Treffer beim klaren Sieg der Gastgeberinnen

Lüdenscheid - Die Landesliga-Frauen der HSG Lüdenscheid bleiben auf der Siegesstraße. Gegen den HV Sundern setzen sich die Bergstädterinnen letztlich ungefährdet durch. 

Mit Respektabstand machen sich die Landesligahandballerinnen der HSG Lüdenscheid langsam aber sicher auf die Verfolgung der Spitzengruppe: Mit einem ungefährdeten 33:26 (21:12)-Erfolg im Duell gegen den HV Sundern baute die Truppe von Trainer Detlev Nebert ihre Erfolgsserie auf 14:2 Punkte aus. 

Dabei beeindruckten die Bergstädterinnen in ganz starken ersten 25 Minuten, bevor offenbar im Gefühl des sicheren Sieges die Konzentration nachließ. Gästetrainerin Dannhauer hatte sich taktisch etwas einfallen lassen, ließ die Zwillinge Traumüller/Nitschke von Beginn an kurz nehmen, was freilich nur zwei Minuten überraschte (1:2). Dann nämlich nutzten die Lange, Schmale, Dalchow und Co. die Freiräume im Spiel 4-gegen-4 weidlich aus, zudem waren vor allem Traumüller und die gute Torfrau von Oepen Taktgeber für ein rasantes Tempospiel nach vorn (sieben von elf Gegenstoßtreffern in Halbzeit eins), Nitschke wechselte zudem später auf Rechtsaußen, von wo sie ebenfalls exzellente Vollstreckerqualitäten bewies. Über 4:2 (5.), 7:4 (9.) spielte sich die HSG bis zum 19:9 (25.) förmlich in einen Rausch, hatte defensiv zunächst nur Probleme mit der langen Schwarberg und der flinken Linksaußen K. Stute, schaltete in der Schlussphase vor dem Wechsel (21:12) aber einen Gang zurück. 

Gegen einen nun 6:0 deckenden Gegner hatten die sehr früh klaren Verhältnisse den Bergstädterinnen offensichtlich nicht allzu gut getan: Vorn kehrte ein bisschen der Leichtsinn ein, hinten stellte die Deckung vor allem gegen die zweite „Riesin“ im Gästeaufgebot, Milz, beinahe komplett den Dienst ein – die Folge: HV blieb lange beinahe auf Augenhöhe. Nach Nitschkes achtem Treffer zum 33:22 (54.) dürfte Coach Nebert ausgerechnet „hinten raus“, wo die Gastgeberinnen so oft ihre tolle Physis hatte ausspielen können, beim 0:5 ins Grübeln gekommen sein.

Die Statistik zum Spiel:

HSG: A. von Oepen (1.-48.), Kahlert (ab 48.) – Hein (1), Knobel (1), Otters, Nitschke (8), Krugmann, Traumüller (4/1), Lange (3), Schmale (4), Lukowski (6/4), Dalchow (4)
HVS: Schulte – Rießelmann (1), Patt (1), Fromm (1), Gierse (1/1), K. Stute (4), Maas, Schwarberg (6), Wingert (3), Pulvirenti, Milz (10/1), Liedhegener
Schiedsrichter: Knutzen/König (Letmathe/Schwerte)
Zeitstrafen: HSG 0, HVS 2

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