Handball-Landesliga

Wichtiger HSG-Punkt auf der Zielgeraden

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Starke Leistung und vier Treffer gegen die Volmetaler Reserve: HSG-Kreisläufer-Routinier Mario Hurlbrink.

Lüdenscheid - Zum Schluss war’s ein doch etwas glücklicher Punktgewinn nach turbulenter Schlussphase mit einer Menge Aufregern auf beiden Seiten. Das 24:24 (12:12) der HSG Lüdenscheid gegen den TuS Volmetal II spült die Bergstädter in der Tabelle wieder ein Stück höher, mitten hinein ins breit gefächerte untere Liga-Mittelfeld.

Eine Punkteteilung, mit der die Hausherren in der BGL-Sporthalle durchaus leben können, denn phasenweise hatte es in Halbzeit zwei nicht mehr nach einem glücklichen Finale ausgesehen. Absolut auf Augenhöhe begegneten sich beide Teams vor dem Seitenwechsel. Die Gastgeber waren gut aufs Tempospiel der Schneider-Truppe vorbereitet, ließen mit gutem Rücklaufverhalten nichts allzu viele Gegenstöße der Kaiser und Co. zu. Bis zum 6:7 (Kandolf, 15.) legte immer der Gast eine knappe Führung vor. Die HSG bewegte sich gegen die offensive Gästedeckung zu wenig ohne Ball. Lausen per „Marke“ und der stark aufspielende Hurlbrink brachten die HSG erstmals nach vorn (8:7, 19.), doch immer wieder inspiriert vom überragenden Schliepkorte ließen sich die Gäste nicht abschütteln.

Nach Wiederbeginn aber schmeckte die noch offensivere 4:2-Deckung der Gäste der HSG überhaupt nicht: Sie fand im Angriff keine sicheren Lösungen mehr, spielte schwach, lebte nur von Einzelaktionen. Nach Hurlbrinks 17:17 (40.) drohten den Gastgebern die Felle wegzuschwimmen. Angeführt vom wuchtigen Schmidt setzte sich der Gast auch wegen vieler Lüdenscheider Ballverluste auf 21:17 (47.) ab. Es waren eher wilde Aktionen von Beckmann, die beim 21:23 (54.) wieder Hoffnungen weckten. Eine Auszeit von Gästetrainer Schneider brachte der TuS-Reserve nicht die erhoffte Ruhe, Beckmann und Mühlbauer (57.) glichen sogar aus.

Einen Ballgewinn hätten die Gastgeber dann zur Führung nutzen können, doch Hurlbrinks Gegenstoßpass landete beim Gast, der durch Kaiser wieder in Führung ging – 23:24 (59.).

Torjäger Lausen glich aus, doch der letzte Ballbesitz lag bei den Volmetalern. Die scheiterten in der Schlusssekunde nochmals an Kämmerer. Als der Ball dann noch im Netz landete, war die Schlusssirene bereits ertönt, was die Gästebank aber nicht wahrhaben wollte. May ließ sich zur Beleidigung des ohnehin vom Gast kritisierten Schiedsrichter-Gespanns Kahraman/Schürhoff hinreißen und sah nach Spielende noch den „Blauen Karton“.

HSG: Kämmerer, Ferizi (ein Siebenmeter) – Hurlbrink (4), Füller, Plate (2/1), Beckmann (4), Mühlbauer (1), Bieker (1), Hahn, Lausen (8), Fenner (2), C. Broscheit (2)

TuS II: Nöckel, Schäfer – Kaiser (4), Schliepkorte (6), Sokat, Binder, D. Schmidt (6/3), Still (3), Jozinovic (1), Lorch, May, Kandolf (4), Scholl Schiedsrichter: Kahraman/M. Schürhoff (Drolshagen/Attendorn) Zeitstrafen:  HSG 2, TuS II 0 plus Blaue Karte gegen May (nach Spielschluss) wegen Schiedsrichterbeleidigung

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