Nur noch ein winziger Schritt für die Nebert-Sieben

Lüdenscheid – Die Frauen-Zweitvertretung der HSG Lüdenscheid hat alle Trümpfe in der Hand: Durch den 24:19 (9:12)-Heimsieg gegen den ärgsten Verfolger TV Neunkirchen hat die Nebert-Sieben vier Punkte Vorsprung in der Kreisliga Lenne-Sieg. Aus den verbleibenden Partien bei RSVE Siegen II und gegen die TSG Siegen brauchen die Kreisstädterinnen noch einen Punkt, um Meisterschaft und Aufstieg perfekt zu machen.

Die mehr als 200 Zuschauer in der Sporthalle am Stadtpark, soweit sie es mit der HSG-Reserve hielten, mussten sich allerdings mehr als eine Halbzeit lang Sorgen machen: Neunkirchen fand besser in die Partie am späten Sonntagvormittag, führte 3:1 (7.) und – nach einem Zwischenspurt der Lüdenscheiderinnen zum 4:3-Zwischenstand (11.) – später sogar 11:7 (27.).

Zu diesem Zeitpunkt hatte Trainer Detlev Nebert bereits kurze Deckung gegen die Ex-Oberligaspielerin Joana Sartor angeordnet, was jedoch zu Lücken am Kreis führte – weitere Gegentore sowie Siebenmeter-Pfiffe durch das gute Werdohler Schiedsrichtergespann Clever/Atalay waren die Folgen.

Schlüssel zum Erfolg auf der linken Seite

Trotz des Drei-Tore-Rückstands beim Seitenwechsel behielt die HSG-„Zweite“ die Ruhe und fand den Schlüssel zum Erfolg: Auf der linken Angriffsseite stellten Saskia Oppl und Katharina von Oepen auf der für sie ungewohnten Außenposition die TVN-Abwehr vor große Probleme, zudem zeichnete sich Nina Kallin als Sartor-Sonderbewacherin und Werferin wichtiger Tore aus. Mit einem 7:1-Lauf zum 16:13 (38.) übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando, gaben die Führung nicht mehr aus der Hand.

Ein Punkt fehlt den Lüdenscheiderinnen noch

„Dass das kein leichtes Spiel sein würde, war klar“, atmete Nebert im Anschluss an Jubeltraube und „Welle“ durch. „Jetzt holen wir noch den einen Punkt und machen eine richtige Feier.“

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