Per „Abenteuer-Tour“ in die Soester Bördehalle

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Weiß laut STV-II-Spielertrainer Jan Stoppelkamp wo das Tor steht: HSG-Rückraumspieler Niclas Beckmann.

Lüdenscheid - Für eine „Adventure-Tour“ per Bus nach Soest wirbt Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid via Facebook. Trotz engen personellen Aufgebots wollen Davor Fath und seine Schützlinge dieses letzte Auswärts-„Abenteuer“ beim abstiegsgefährdeten Soester TV II (Samstag, 16 Uhr, Sporthalle des Bördeberufskollegs) erfolgreich bestehen.

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Natürlich ist Fath angesichts der Tatsache, dass neben den Langzeitausfällen Weigt, Schlippe und Opitz jetzt auch der verletzte Routinier Voss, der beruflich eingespannte Florian Paetz und der privat verhinderte Kämmerer fehlen, bewusst, dass die Aufgabe bei den hoch motivierten Gastgebern alles andere als einfach wird. „Aber wir wollen den Abstiegskampf nicht verfälschen und werden keine Punkte verschenken.“

Stattdessen soll sein Team, das mit noch größerer Rumpfbesetzung – beim Sieg über Hagen fehlten auch Czekalla und Bölling – noch einmal die allerletzten „Atomkräfte“ (O-Ton Fath) mobilisieren, um nicht mit leeren Händen aus der Bördestadt zurückzukehren. Dagegen hat allerdings der Gegner etwas: Spielertrainer Stoppelkamp nahm die HSG eigens gegen Hagen unter die Lupe, konstatierte, dass sie über zwei Rückraumschützen (Baberg und Beckmann) und einen Kreisläufer (Miossec) verfügt, die „wissen, wo das Tor steht“. Er war zudem auch von der 5-1-Deckung der Bergstädter angetan.

Für den STV II, der wohl auf Anleihen aus dem Oberligakader und Ex-A-Junioren hoffen darf, zählt nur ein Sieg. Der würde den Klassenerhalt bedeuten und die Stimmung schon vor dem geplanten Oberliga-Meisterstück des STV I gegen Riemke richtig anheizen. Die HSG darf sich also auf große Kulisse freuen und hofft, dass die Fans auch die letzten freien Busplätze (Abfahrt: 13 Uhr, Hohe Steinert) besetzen.  - von Jörg Hellwig

HSG: Prumbaum, Kapp – Luft, Czekalla, Bölling, Kahlstadt, Beckmann, Baberg, Miossec, T. Paetz, Füller

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