Das Pech bleibt der treue TSG-Begleiter

Freude bei der Formation „Irresistible“ – erstmals setzte sich das Team gegen den Gegner aus Bochum durch.

Lüdenscheid -  Am Sonntag traten die Jazz- und Modern-Dance-Formationen der TSG Lüdenscheid zum dritten Turnier der Saison in der Landesliga West II an. Erleichtert, dass sie mit einer ausreichenden Anzahl an Tänzerinnen an den Start gehen konnten, fuhren sie nach Essen.

Von Cathrin Blaes

Diese Saison scheinen die Formationen allerdings vom Pech verfolgt zu sein, so musste die „Red Passion“ bis kurz vor Turnierbeginn noch um den Start zittern, da der Turnierleiter wegen einer angeblich fehlenden Seite im Startbuch die Formation disqualifizieren wollte. Erst Trainerin Christine Brand, die beruflich erst zum Turnierstart anreisen konnte, schaffte es, den Turnierleiter von der Vollständigkeit der Unterlagen zu überzeugen. In der Vorrunde zeigte die „Red Passion“ zwar eine akzeptable Leistung, in der sich aber durch die Ungewissheit im Vorfeld und den Ärger darüber kleinere Fehler einschlichen, die ihnen letztlich den Einzug ins große Finale nahmen. Schließlich traten beide TSG-Formationen gegen die Formation aus Bochum im kleinen Finale an.

Mit einer eindeutigen Wertung erzielte dort die „Red Passion“ den achten und die „Irresistible“ den neunten Platz. Besonders groß war dabei die Freude der „Irresistible“, die ihr Ziel, Bochum im direkten Vergleich zu schlagen, ohne Wenn und aber erreicht hatte. Diese Motivation nehmen die Tänzerinnen nun mit ins Training, um beim nächsten Mal mit sieben Tänzerinnen am 14. Juni in Wuppertal einen schönen Abschluss mit einem erneuten neunten Platz zu feiern.

Die Wertung im großen Finale war wie gewohnt uneinheitlich mit Ausnahme des ersten und siebten Platzes. Die Formation „Escalera“ vom TuRa Rüdinghausen erreichte erneut den ersten Platz, so dass der direkte Aufstieg in die Verbandsliga mit der Teilnahme an der Relegation zur Oberliga so gut wie sicher ist. Den zweiten Platz erreichte diesmal die Formation „Elles“ des VfL Gevelsberg, gefolgt von der Heimformation des Casino blau-gelb Essen „Tramontana“.

Der Abstand zwischen dem aktuell Zweit- und Fünft-Platzierten ist damit denkbar eng, so dass das letzte Turnier entscheidend sein wird. Dort wollen beide Formationen nochmal alles geben und sich am Ende den alleinigen siebten und neunten Platz sichern. Über Zuschauer zur Unterstützung beim letzten Turnier freuen sich beide Formationen.

Für Interessierte, die in der nächsten Saison gerne in einer der beiden Formationen tanzen wollen, ist dies auch eine ideale Möglichkeit, selbst einen Eindruck von den vielfältigen Aspekten des Jazz und Modern Dance zu gewinnen.

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