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HSG-Frauen vertagen die Abstiegsentscheidung

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Von: Jörg Hellwig

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Übernahm im zweiten Durchgang Verantwortung: Birte Otters © Hellwig

Lüdenscheid - Der Strohhalm wirkt zart und zerbrechlich, aber es gibt ihn noch. Und er lässt den Landesligahandballerinnen der HSG Lüdenscheid noch einen kleinen Hoffnungsschimmer, auf der Saisonzielgeraden dem Abstieg doch noch zu entgehen.

Ursächlich dafür war am Samstagabend in Dortmund eine tolle Teamleistung der Köster-Sieben beim 25:22 (17:9)-Erfolg bei Westfalia Hombruch um die drei Ex-Schalksmühlerinnen Reeswinkel, Braun und Achterberg.

Natürlich – aus eigener Kraft können die Bergstädterinnen den Ligaerhalt auch bei einem abschließenden Sieg über den ASC Dortmund nicht eintüten, dazu bedarf es dann auch noch Schützenhilfe, entweder von Meister Bommern (gegen Netphen II) oder aber von den als Absteiger feststehenden Nachbarn der SG Schalksmühle-Halver (bei Wetter/Grundschöttel). Soweit ist es aber noch nicht, was wichtig war und zählt, ist der Erfolg von Hombruch.

Und da war Trainer Köster voll des Lobes für seine Truppe: Nach noch durchwachsenem Start mit einer Hombrucher 5:3-Führung (12.) drehten Pleuger (2), Worobey und Schäfer die Partie zum 5:7 (16.). Mit starker Deckung vor der sehr guten Seckelmann lieferte die HSG eine Topvorstellung ab, baute den Vorsprung über 10:5 bis zum 17:9 beim Seitenwechsel leicht und locker aus.

Nach Wiederbeginn beließ Köster die ausgepumpte Pleuger auf der Bank, Westfalia-Trainer Stickan ließ Worobey und Schäfer kurz decken, die HSG, bei der vor allem Otters und Lukowski vermehrt Verantwortung übernahmen, brauchte eine Weile, um den Rhythmus wiederzufinden. Zwar wurde es deshalb phasenweise noch einmal eng (21:23, 52.), letztlich aber brachten die HSG-Frauen den verdienten Auswärtserfolg mit viel Teamgeist und großer Abgeklärtheit auf der Spielzielgeraden der Partie über die Zeit.

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