Emotionen möglichst gering halten

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Mit dem Landesligateam der HSG Lüdenscheid am Samstagabend beim Aufstieger DJK SG Bösperde zu Gast: Rückraumspieler Falk Baberg.

Lüdenscheid - Zweiter von drei Akten in den „Mendener Wochen“ für die HSG Lüdenscheid. Eine Woche nach dem überraschenden 24:23-Erfolg über den TV Schwitten sind die Bergstädter am Samstag (17.30 Uhr, Sporthalle Menden-Bösperde, Bahnhofstraße) zu Gast beim Aufsteiger DJK SG Bösperde.

„Eine ausgesprochen unangenehme Aufgabe“, blickt HSG-Trainer Volker Schnippering skeptisch auf die Partie, weiß er doch nicht nur um die Qualitäten des Neulings, sondern vor allem um die Enge und „dichte Atmosphäre“ der Halle, die der Truppe von Trainer Klaus Schankowski zwei Heimsiege beschert hat. „Dort sollte man die Emotionen gar nicht erst hochkochen lassen“, wünscht sich Schnippering von seinem Team eine rasche und anhaltende Führung.

Aber nicht nur die äußeren Umstände verlangen dem Gast Respekt ab: „Die wurfgewaltigen Wergen-Brüder müssen wir in den Griff bekommen“, hat Schnippering zwei Schlüsselspieler ausgemacht, zu denen sich freilich mit dem auch deckungsstarken Kreisläufer Hünnes sowie den flinken Außen noch weitere Akteure gesellen. Was im Klartext heißt: Wie gegen Schwitten ist für einen Erfolgskurs auch in Bösperde ein prima Rücklaufverhalten das A und O. Konzentrierte Arbeit in der Deckung ähnlich wie in Halbzeit eins in der Vorwoche mit besonderem Augenmerk auf die Wergens eine weitere Voraussetzung für einen erfolgreichen Auftritt. „Und im Angriff müssen wir die technischen Fehler minimieren, denn Bösperde spielt eine aggressive 5 plus 1-Deckung, die solche sofort nutzt“, warnt der HSG-Coach vor den Hausherren.

Zumal sich wieder zuletzt durch die Comebacks von Benno Walter, Phil Lausen und Jörn Bahr geglättete Sorgenfalten wieder zeigen: Denn neben Abwehrspezialist Sören Miossec fehlen im Nordkreis auch Kreisläufer-Youngster Lukas Elverfeld, dessen Verletzung in Hombruch sich wohl als Meniskusblessur und angerissenes Außenband entpuppten, die möglicherweise eine OP bedingen. Und auch der zuletzt so überzeugende Rechtsaußen Moritz Winkhaus muss aus privaten Gründen passen, zudem steht Sebastian Böllings Einsatz noch in den Sternen. Keine optimalen Voraussetzung für den zweiten Sieg in Folge also.

HSG: Bahr, S. Weigt, Kapp – Bölling (?), Walter, Jaschke, Fenner, Lausen, Baberg, Kämper, Froitzheim, Füller, Kroll plus eventuelle Ergänzungen aus der Reserve

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