Starke Gastgeber und eine harzfreie Halle

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Starke Gegner und eine der ungeliebten harzfreien Hallen warten am Wochenende auf Daniel Kahlstadt (links) und die HSG Lüdenscheid.

Lüdenscheid -  Der gegenseitige Respekt ist groß. Wenn Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid am Samstag (19.45 Uhr, Sporthalle Schwarzer Weg) beim VfS Warstein zu Gast ist, scheint jeder Ausgang möglich.

Von Jörg Hellwig

„Die haben inzwischen eine richtig gute Mannschaft zusammengestellt, durch Kißling vor allem offensiv noch einmal zugelegt“, sagt Lüdenscheids Co-Trainer Matthias Prumbaum und warnt auch noch aus anderem Grund vor zu großem Optimismus: „Die Halle ist harzfrei, da haben auch schon andere Teams Riesenprobleme bekommen“, sieht er einen nicht unerheblichen Vorteil auf Seiten des Hausherren, der auch in drei Siegen in drei Saisonheimpartien dokumentiert ist. Da Warstein zudem im Volmetal siegte, liegt VfS um zwei Punkte und drei Plätze vor dem Tabellenachten aus Lüdenscheid.

Die Vorbereitung auf die Partie verlief mit dem verhagelten Pokalwochenende nahezu analog zur HSG: Die verlor am Vorsonntag mit einer wild gemischten Vertretung mit 30:34 in Fellinghausen, der VfS unterlag ebenfalls mit einer „Combo“ mit 21:27 bei Kreisligist SG Ruhrtal.

Intermezzi, die am Samstag nicht mehr interessieren, dann werden die Teams von Warsteins gewieftem Spielertrainer Boban Ristovic aus Serbien und des Kroaten Davor Fath – beide verstehen sich gut – leistungsmäßig mit Sicherheit zulegen. Den Gästen aus der Bergstadt ist es dabei einerlei, ob die Hausherren mit dem Ex-Liga-Torschützenkönig Lars Schorlemer auflaufen oder nicht, wie sie aktuell propagieren. „Wir gehen davon aus, dass er spielt“, sieht Matthias Prumbaum die Gäste auf alle Fälle vorbereitet, mahnt eine aufmerksame Defensive an: „Wir müssen bei offensiver Deckung auf Ristovic vor allem ein Auge auf Kißling haben“, warnt „Motz“ vor dem wuchtigen Kreisläufer.

Respekt hat aber auch der VfS-Coach vor der HSG: „Lüdenscheid lebt von seiner Kampfkraft und wird auch dann nicht einknicken, wenn wir mal ein paar Tore hintereinander werfen“, sagt er.

Die HSG allerdings muss auf Luft (privat verhindert) verzichten, zudem ist Torjäger Walter angeschlagen und Baberg gerade erst von einer Grippe genesen.

HSG: von Oepen, Buyna, Kapp – Broscheit, Walter, Bölling, Jaschke, Kahlstadt, Miossec, Kämper, Baberg, Füller, Wüllner, Kroll

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