Handball, Frauen-Landesliga

Den dritten Sieg vor Augen

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Trainer Detlev Nebert schwört seine Mannschaft nur noch in dieser Saison auf die Gegner ein, konzentriert sich ab Sommer auf sein Rentnerdasein.

Lüdenscheid – Die Zeichen stehen auf Sieg: Wenn die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid am Sonntag (16.30 Uhr, Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums) auf den Tabellennachbarn und Namensvetter HSG Wetter/Grundschöttel treffen, dann beginnt nicht nur noch in der Hinrunde offiziell die Abschiedstournee von Delev Nebert, der seine Trainerlaufbahn zum Saisonende beschließt, sondern feiert auch Ex-Bundesligaspielerin Karina Traumüller ihre Heimpremiere im HSG-Dress.

Verbunden wohl mit noch einem Novum: Erstmals im Seniorenbereich könnte sie gemeinsam mit Zwillingsschwester Melanie Nitschke auflaufen. Die kehrt zwar erst jetzt aus ihrem „Down-Under“-Urlaub zurück, „und leidet bestimmt noch unter Jetlag, wird sich diese Premiere aber wohl kaum entgehen lassen“, ist Coach Nebert sicher, dass Nitschke zumindest kurzzeitig auf die Platte zurückkehrt.

Lukowksi soll für Stabilität sorgen

Genau wie Franziska Lukowski, die vor allem in der Deckung wieder für zusätzliche Stabilität sorgen soll, die trotz des Sieges in herbe noch etwas vermisst worden war. „Mit ihr gewinnen wir Sicherheit“, ist Nebert überzeugt und setzt deshalb auch auf den dritten Sieg in Folge seines Teams.

Da er erwartet, dass Karina Traumüller früh in kurze Deckung genommen wird, hat er seine Sieben entsprechend vorbereitet, für die „Neue“ vor allem Spielzüge in Überzahlsituationen zu Wochenbeginn wiederholt. Im Abschlusstraining konzentriert er seine Tätigkeit auf das Spiel 5-gegen-5, „Situationen eben, die in der Vergangenheit bei uns nicht oft vorkamen. Und in Herbede haben wir den Raum zu wenig genutzt.“ Fehlen wird für den Rest des Jahres Mars Schnabel (Schulterverletzung).

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