HSG Lüdenscheid feiert klare Testspiel-Siege

Feierte mit dem Landesliga-Team der HSG Lüdenscheid am Sonntag einen 37:19-Kantersieg im Testspiel gegen die HSG Marienheide/Müllenbach: Youngster Sebastian Mühlbauer. -  Foto: Hefendehl

Lüdenscheid - Erfolgreiches Testspiel-Wochenende für die Landesliga-Männer der HSG Lüdenscheid.

Nach der starken Leistung beim 25:20-Sieg am Freitagabend gegen Germania Oppum gab es am Sonntag einen ungefährdeten 37:19 (20:10)-Sieg gegen die HSG Marienheide/Müllenbach.

Die Spiele im Einzelnen:

HSG Lüdenscheid – HSG Marienheide-Müllenbach 37:19 (20:10):  Nur bis zum 5:4 wusste der Gast in der Sporthalle am Wehberg mitzuhalten, ehe die HSG davonzog. Gegen einen überforderten und spielerisch limitierten Gegner, der sportlich in der Landesliga B des Verbands Mittelrhein zu Hause ist, liefen nun die Gegenstöße des Schnippering-Teams exzellent, beim 12:5 war die HSG weg. Auch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit hielt die HSG die Spannung und ging mit einem verdienten 20:10 in die Pause.

In Durchgang zwei das gleiche Bild, die Bergstädter waren trotz langer Ausfall-Liste weiter die spielbestimmende Mannschaft. Die 5:1-Abwehr stand recht sicher und leitete ein ums andere Mal mit Ballgewinnen Gegenstöße ein. Auch wenn die Chancenverwertung nicht hundertprozentig war, insgesamt durfte Trainer Volker Schnippering mit dem 37:19-Erfolg sehr zufrieden sein. Phil Lausen drückte dem Spiel dabei seinen Stempel auf, war mit elf Treffern bester Werfer der Hausherren.

HSG: Kapp – Elverfeld (2), Füller (2), Kämper (8), Walter (2), Kroll (4), Jaschke (2), Kahlstadt (1), Lausen (11), Winkhaus (1), Mühlbauer (4)

TV Germania Oppum – HSG Lüdenscheid 20:25 (10:16):  „Das war richtig gut“, bilanzierte Trainer Volker Schnippering nach dem weitgehend souveränen Erfolg in Radevormwald über den klassengleichen Rivalen aus dem Rheinland. Wohl auch, weil die Bergstädter auf den Rückraum-Halbpositionen nur sehr dünn besetzt waren, legten sie den Grundstock zum Sieg mit einer starken Abwehrleistung vor den guten Torhütern Kapp und Bahr. „Wir haben zur Ballseite sehr gut verteidigt“, erklärte Schnippering und freute sich auch über eine zunächst sehr ordentliche Angriffsleistung mit vielen Toren über die erste und zweite Welle. Nur nach der 18:12-Führung nach Wiederbeginn gab’s eine Schwächeperiode, als Torjäger Phil Lausen wegen seiner anstehenden Spätschicht vorzeitig aufhören musste.

Trotz klar eingebüßter Wurfkraft schlossen die Bergstädter zu schnell ab, „aber dann haben wir umgestellt auf lange Angriffe, dann lief’s wieder gut“, so Schnippering.

HSG: Kapp, Bahr – Lausen (7/3), Walter (5), Winkhaus (3), Jaschke (1), Fenner (4), Kroll (1), Elverfeld, Kämper (2/1), Miossec (2)

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