Das mittelfristige Ziel heißt „Heim-Festung“

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Kreisläufer Sören Miossec steht am Samstag vor einer zwar anspruchsvollen, aber dennoch lösbaren Aufgabe gegen die TG Rote Erde Schwelm.

Lüdenscheid -  Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid möchte am frühen Samstagabend einen weiteren Baustein setzen, um die Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums zumindest mittelfristig wieder zu einer „Heim-Festung“ auszubauen: Zu Gast ist ab 17.30 Uhr dort die TG Rote Erde Schwelm.

Gegen den Tabellennachbarn erwartet HSG-Co-Trainer Mathias Prumbaum ein „knappes und spannendes Duell ähnlich wie in Warstein.“ Dabei hoffen die Gastgeber freilich diesmal auf einen glücklichen Ausgang für die HSG, die damit ihr Punktekonto ausgleichen und sich um drei Zähler von der Truppe des ehemaligen Werdohler Trainers Kai Henning absetzen könnte. Doch die Bergstädter haben einigen Respekt vor den Gästen: „Rote Erde hat sich ordentlich weiterentwickelt“, bescheinigt „Motz“ Prumbaum den Gästen erhebliche Fortschritte gegenüber dem langen Kampf um den Ligaverbleib der Vorsaison, den schlussendlich erst Henning zu einem glücklichen Ende führte.

Schwelms Leistungsträger sind bekannt: Die jungen Torhüter Pape und Litzki, in der Deckung der unumstrittene „Chef“ Wojtek, dazu Schmitz. „Da werden wir uns auf eine härtere Gangart einstellen müssen“, wissen Prumbaum und die Akteure, dass die Partie kein Spaziergang wird.

In der Offensive der Schwelmer gibt die Routine den Ton an: Meuren, Möller oder der Ex-Herdecker Rode waren maßgeblich daran beteiligt, dass die Schwelmer nach einem 1:9-Punkte-Fehlstart zuletzt zweimal als Sieger das Parkett verließen. Einem 27:23 bei Aufsteiger Volmetal II folgte ein knappes 29:28 gegen den TV Arnsberg. Beides keine Teams der Ligaelite, aber Siege machen eine breite Brust. Zu den Siegen wollen auch die Hausherren unter Trainer Davor Fath zurück, können auf einen wieder genesenen Falk Baberg als Entlastung für Torjäger Benno Walter bauen, „dazu werden wir uns mit Harz ganz sicher auch dem Tor wieder annähern, die Punkte werden in Lüdenscheid bleiben“, blickt Prumbaum ein letztes Mal auf die ärgerliche und unnötige Schlappe in Warstein zurück.

HSG: von Oepen, Buyna, Kapp – Broscheit, Luft, Walter, Kahlstadt, Jaschke, Miossec, Kämper, Baberg, Füller, Kroll, Wüllner

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