Fünfter Sieg in Folge das Ziel am Nattenberg

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Semir Tuz will mit den Rot-Weißen am Sonntag gegen GW Siegen den fünften „Dreier“ in Folge verbuchen.

Lüdenscheid -  „Wir wollen auf eingeschlagenem Kurs bleiben.“ Thomas Dregger, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Rot-Weiß Lüdenscheid, lässt am Wochenend-Ziel keinen Zweifel: Gegen Aufsteiger Grün-Weiß Siegen (Sonntag, 15 Uhr, Nattenberg-Kunstrasen) wollen die Bergstädter den fünften Sieg in Folge einfahren und ihren Platz im Tabellenmittelfeld zementieren.

Von Jörg Hellwig

Gleichwohl weiß „Dreggi“, dass die Saisonfortsetzung nicht zum Selbstläufer wird, auch wenn die vier letzten Erfolge eine breite Brust gemacht haben. „Wir müssen uns nach wie vor jeden Punkt hart erarbeiten und gerade gegen die Siegener wird die Aufgabe mit Sicherheit nicht einfach“, sagt der Coach vom Nattenberg und verweist auf unübersehbare Gästequalitäten.

Gäste sind die „Wundertüte“ der Liga

„Die Grün-Weißen sind so etwas wie die ‘Wundertüte’ der Liga, bei der man nie weiß, was im Verlauf der 90 Minuten herauskommt“, zollt Dregger der Elf von Trainer Stefan Münchow Respekt. „Vor Saisonbeginn hatte es noch geheißen, dass die Siegener in erster Linie auf ihre Heimstärke auf dem kleinen eigenen Platz als Faustpfand im Kampf um den Ligaverbleib bauen. Mittlerweile aber haben sie auswärts mehr Zähler geholt als daheim“, sind dem Lüdenscheider Trainer vor allem die kämpferischen Qualitäten des Neulings, der unabhängig vom Spielstand eigentlich nie aufsteckt, nicht verborgen geblieben. Während daheim meist spektakuläre Ergebnisse (7:4, 4:4, 3:6 und 2:1) das GW-Spiel begleiten, stehen auswärts schon sieben Punkte auf seinem Konto (1:0 in Klafeld, 2:1 in Gerlingen und 1:1 in Altenhof).

Vor allem nach langen Bällen auf den pfeilschnellen Pelka, bei Distanzschüssen (Kocak, Marsisz, Czornik) und bei Standards (Kopfballabschlüsse des wuchtigen Fluchtmann oder Freistöße des technisch beschlagenen, aber häufig unterschätzten Kocak ) entwickeln die Gäste Torgefahr.

Personelle Alternativen bei der Dregger-Elf

RWL will aber – wie in den vergangenen Wochen gewohnt – dagegenhalten und sein eigenes Spiel mit Tempokombinationen durchziehen. Personell hat sich die Lage entspannt: Mit Rizzi, Jindou und El Hadje stehen drei zuletzt fehlende Kräfte und mit dem lange verletzten, aber zuletzt ausgezeichnet trainierenden Carbotta vier Akteure als Alternativen wieder zur Verfügung. Dagegen werden die Langzeitverletzten Schönrath, Maas, Izgi und Haering sowie Innenverteidiger Dunkel den Bergstädtern nach wie vor fehlen.

RWL: Brackmann, Reich – Vassos, Katsaros, Sattler, Besirlioglu, Jindou, Urbas, Carbotta, Sommer, Scheerer, Seckin, El Hadje, Tuz, Platt, Orfanos

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