DJK Eintracht als Gemeinschaft ganz vorn

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Die kleinste Sportlerin durfte den Stern des Sports in Bronze entgegen nehmen: Matilda Fischer, Enkeltochter von Eintracht-Geschäftsführerin Ingrid Fischer, wurde von Maida Rovcanim, Sabina Hujic, Brigitte Klein und Lavinia Heße in die Mitte genommen.

LÜDENSCHEID - Der Gemeinschafts-Charakter und der Bildungs-Aspekt vereinen sich bei der Abteilung Gymnastik und Tanz der DJK Eintracht Lüdenscheid. Das ist für die Volksbank im Märkischen Kreis ein vorbildliches Projekt in der Vereinsarbeit.

Die DJK erhielt am Montag von der Genossenschaftsbank den Stern des Sports in Bronze für den Bereich Lüdenscheid/Halver/Herscheid/Schalksmühle, verbunden mit einer Spende von 450 Euro.

Volksbank-Sprecherin Lavinia Heße erklärte, dass damit der Mehrspartenverein auf regionaler Ebene die Chance auf den Stern des Sports in Silber und weitere Förderung hat. Ebenfalls Unterstützung durch das Kreditinstitut erhalten die Turbo-Schnecken (300 Euro) und die Baskets Lüdenscheid (250 Euro).

Lavinia Heße betonte zur dritten Sterne-des-Sports-Verleihung der heimischen Volksbank in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund, dass sich erneut eine beträchtliche Zahl von Sportvereinen beworben habe. „Die Qualität der Bewerbungen ist sehr gut“, meinte die Sprecherin und zeigte sich erstaunt, wie viele Ideen in der Vereinslandschaft in die Tat umgesetzt werden.

Bei der DJK Eintracht war es die Idee für die Gymnastik-und-Tanz-Abteilung, die nicht nur als sportlicher Zweckverband besteht, wie Ingrid Fischer betonte. „Es geht uns auch darum, dass die Kinder eine Gemeinschaft erleben. Hier geht es um die Bewegung, den Spaß und das Zusammensein“, sagte die Geschäftsführerin des Vereins, die sich nach eigenem Bekunden „riesig freute“, zugleich aber das Lob an die – urlaubsbedingt verhinderten – Übungsleiterinnen der Abteilung weiterreichte. Die Gymnastik-Tanz-Mädchen seien unterschiedlicher Herkunft, die Sportlerinnen träfen sich zu Trainingslagern mit Übernachtungen und ihre Auftritte im Kulturhaus seien sehenswert, meinte Fischer. Heße fügte hinzu, dass die Jury, bestehend aus Vertretern der Volksbank, des Kreissportbundes und der Lüdenscheider Nachrichten, auch positiv bewertet hatte, dass es bei der Eintracht darum gehe, den Umgang mit Erfolg ebenso zu vermitteln wie den Umgang mit Misserfolg.

Auf dem zweiten Platz landeten beim Sterne-des-Sports-Wettbewerb 2013 die Turbo-Schnecken mit dem Projekt „Fit und aktiv in der zweiten Lebenshälfte“, bei dem nach den Worten der Vorsitzenden Brigitte Klein auch Bewohner von Altenheimen animiert werden, sich zu bewegen. Auf den dritten Rang kamen die Baskets mit dem Konzept „Der Drei-Punkte-Wurf“, das eine Vernetzung des Vereins nach innen und nach außen zum Ziel hat, so Baskets-Kassiererin Sabina Hujic.

Axel Krüger

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