Es zählt wieder nur der Ligaerhalt

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Dominik Schwenck (rechts, im Duell mit dem 61er Patrick Kubitz) startete mit dem SC mit zwei Siegen gut in die Saison, danach freilich ging's rasant bergab.

Lüdenscheid – Mit einer 1:2-Heimniederlage gegen den RSV Meinerzhagen II ging der SC Lüdenscheid unplanmäßig bereits am 17. November in die Winterpause, denn der für den 1. Dezember angesetzte Rückrundenstart gegen den LTV 61 fiel aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes am Wehberg aus. Nachgeholt wird die Partie zwischen dem 10. und 12. März. Unabhängig davon haben die Bergstädter eine nahezu restlos enttäuschende Hinserie absolviert, schweben mit nur 9 Punkten aus zwölf Spielen als Elfter (nur ein Zähler Vorsprung auf Schlusslicht VfB Altena) in akuter Abstiegsgefahr.

Umso ernüchternder, weil 6 der 9 Punkte schon nach den ersten zwei Spielen auf dem Konto gestanden hatten.

Der Trainer

Matthias Thielicke ist nunmehr im dritten Jahr als Cheftrainer der „Ersten“ tätig, hatte nach der Vorsaison, in der erst am finalen Spieltag der Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht worden war, nicht nur auf eine entspanntere Serie 19/20 gehofft, sondern sie auch erwartet.

Da er ebenso wie seine Co-Trainer Dennis Krieger und Tobias Penning in der Restspielzeit aus privaten Gründen bei den Trainingseinheiten nicht immer vor Ort sein kann, wird C-Junioren-Trainer Hassan El Mourabit, der bis Ende September zudem noch beim Stadtrivalen TSV Lüdenscheid im Amt war, das Trainerteam ergänzen. Ob Thielicke auch über die Saison hinaus in der Lüwo-Arena am Wehberg bleiben wird, steht noch nicht fest. „Wir werden uns jetzt während der Vorbereitung zusammensetzen und sprechen. Von meiner Seite aus würde ich gerne weitermachen, allerdings wird der Verlauf der Rückrunde auch eine Rolle spielen“, so der 35-Jährige.

Die Mannschaft

Rekordverdächtige 33 (!) Akteure kamen in der Hinrunde zum Einsatz, alle zwölf Spiele absolvierte nicht einer. Bei immerhin elf Begegnungen dabei waren Keeper Jonas Derdak und Youngster Dominique Wohlpart. „Ich habe mich selber erschrocken, als ich durchgezählt habe. 33 eingesetzte Spieler in zwölf Spielen – unfassbar“, kann auch Thielicke ob dieser Statistik nur den Kopf schütteln. Dazu kommen für die Restserie als einziger externer Zugang Mario Pepe (TSV Lüdenscheid) und Marinos Kiriakidis, der aus der B-Liga-Reserve hochgezogen wird. Macht auf dem Papier in der Summe 35 Akteure. „Es wird zwar immer wieder Ausfälle geben, aber natürlich wäre solch ein Kader zu groß. Wir werden noch beratschlagen, wer zur Reserve geht, dazu sollen unsere schon eingesetzten Youngster wie Gian-Zucci Reinert, Mohamed Bouziani, Moritz Dauber, Yll Ahmeti oder Orfeas Kyritis in erster Linie für die A-Jugend auflaufen.“

Der Winterfahrplan

Mit den Stadtmeisterschaften, bei denen der Titel geholt wurde, dem KSC-Turnier, Enneper Mitternachts-turnier und der Vorrunde beim Volksbanken-Wintercup hat der SC bereits vier Hallenveranstaltungen hinter sich, weitere folgen noch am 19. Januar beim Regionalcup in Plettenberg (bei einem Weiterkommen käme am 2. Februar noch der Supercup in Sundern dazu) und am 26. Januar in Werdohl. Voraussichtlich am 28. Januar beginnt dann die Vorbereitung auf die Restserie, abgeschlossen sind bereits Testspiele beim C-Ligisten AFC Lüdenscheid (9. Februar) sowie den Iserlohner A-Ligisten SG Hemer (16. Februar) und Vatanspor Hemer (23. Februar). Dazu kommt noch ein vereinsinterner Vergleich gegen die eigene A-Jugend, für den 2. Februar wird noch ein Gegner gesucht. In der Meisterschaft geht es dann am 1. März mit dem Derby beim TSV Lüdenscheid weiter.

Die Zielsetzung

„Für mich zählt nunmehr einzig und allein der Klassenerhalt“, so Thielicke, „aber es muss nicht wieder bis zum letzten Spieltag dauern.“

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