Ouhbi-Elf zieht sicher ins Viertelfinale ein

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Pokal-Achtelfinale am Wefelshohl: TSV-Mittelfeldspieler Erkan Coskun zieht wuchtig ab in Richtung RSV-Gehäuse, Giovanni Inchingolis Störungsversuch kommt zu spät.

Lüdenscheid -  In der Deutlichkeit überraschend, letztlich aber völlig verdient löste A-Kreisligist TSV Lüdenscheid am Dienstag das Ticket für das Viertelfinale um den Krombacher-Kreispokal. Gegen den über weite Strecken enttäuschenden Bezirksligisten RSV Meinerzhagen setzte sich die Ouhbi-Elf mit 3:0 (1:0) durch.

Von Lars Schäfer

Kopfschüttelnd verfolgte Meinerzhagens Trainer Bayram Celik in der Schlussphase das Geschehen auf dem Kunstgrün. Vier Tage nach der 0:9-Klatsche beim SV Ottfingen blieb seine Mannschaft erneut so manches schuldig, präsentierte sich vor allem in der Vorwärtsbewegung ideenlos. Ganz anders die Bergstädter, die von Beginn an aufs Gaspedal drückten, spielerisch den wesentlich besseren Eindruck hinterließen, das Gros der Zweikämpfe gewannen und sich ein klares Chancenplus erspielten. Einziges Manko der Lüdenscheider war einmal mehr der Torabschluss. Vor allem im zweiten Abschnitt ließ der TSV etliche Konterchancen ungenutzt, weil im Abschluss die nötige Präzision fehlte oder der letzte und entscheidende Pass nicht den gewünschten Adressaten fand.

Den Pokalerfolg aufs Gleis stellte Tefvik Yorulmaz in Minute 22. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Außenbahn flankte Gören auf Kilinc, dessen Kopfball der nicht immer sicher wirkende RSV-Schlussmann Hoppe nur nach vorne abklatschen ließ. Den Rebound versenkte T. Yorulmaz eiskalt. Kurz zuvor hatte Wirbelwind Younes Zaim eine der beiden guten Möglichkeit des RSV in Durchgang eins vergeben. Die zweite Gäste-Chance besaß Inchingoli, dessen Schuss nur knapp am TSV-Kasten vorbeistrich (31.).

Zwar bemühten sich die Gäste nach dem Wechsel um den Ausgleich, fanden aber kein Mittel, um die gut sortierte TSV-Hintermannschaft auszuhebeln. Auf der Gegenseite tauchten die Lüdenscheider nach Kontern immer wieder gefährlich vor dem RSV-Tor auf, für die Entscheidung bedurfte es aber eines Standards. Muti zirkelte einen Freistoß über die Mauer zum 2:0 ins Netz (76.). Kelé setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.

TSV: Schönenberg – Kelé, Zorlu, Öztürk, Yüksel – Coskun, Muti, Minnebeck (58. Toslu), Kilinc, Gören – T. Yorulmaz (88. Ögüt)

RSV: Hoppe – Fuks, Petrini, Stein, Göbek – Engel, Inchingoli (71. Coskunsu), Kilic, Özdemir – Zaim (71. Lüttel), Demir

Schiedsrichter: Mühl (Lüdenscheid)

Tore: 1:0 (22.) T. Yorulmaz, 2:0 (76.) Muti, 3:0 (90.+2) Kelé

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