Handball

HSG-Reserve gleicht Punktekonto aus

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Mit neuem Selbstvertrauen nach dem dem Wechsel mit fünf ganz wichtigen Treffern erfolgreich: HSG-Rückraumspieler Marcel Weigt.

Lüdenscheid - Handball-Bezirksligist HSG Lüdenscheid II setzt den Marsch ins Tabellenmittelfeld fort. Auch ohne Trainer „Acki“ Schürfeld (Urlaub) feierten die Bergstädter am Samstag in der BGL-Sporthalle mit dem 28:24 (13:13) gegen den bisherigen Tabellenvierten TV Neheim den dritten Sieg in Folge und glichen ihr Punktekonto aus.

Gegen den stark eingeschätzten Gast zeigten die Hausherren vornehmlich nach Wiederbeginn eine starke kämpferische Leistung, agierten phasenweise sehr konzentriert im Abschluss.

Die HSG hätte sich freilich eine lange Zitterpartie ersparen können, konnte aber frühe Vorsprünge nicht über die Zeit retten. Zu denen hatte vor allem Keeper Stefan Weigt verholfen: Zwei parierte Siebenmeter, dazu drei Paraden – die HSG führte 6:2 (10.). Das Hoch hielt freilich nur bis zum 10:6 (17.) an. Da hatten die Gastgeber Riesenprobleme mit dem überragenden Neheim-Linksaußen Koch: Der traf nicht nur von Außen, per Tempo oder vom Siebenmeterpunkt, sondern als Einläufer auch aus dem Rückraum. Immerhin zeigte er als Kehrseite der Medaille auch Defensivschwächen gegen Linkshänder Basti Mühlbauer. Auch deshalb blieben die Hausherren bis zum 12:9 auf Kurs, ehe vier Gästetreffer in Serie deren erste Führung und das 13:13 zur Pause zur Folge hatten.

Nach Wiederbeginn blieb’s spannend, obwohl die HSG nun besser gegen Koch stand. Beim 18:17 (Marcel Weigt, 39.) bot sich in Überzahl die Chance, sich vorentscheidend abzusetzen. Stattdessen entpuppte sich das Überzahlspiel sechs gegen fünf einmal mehr als Bumerang – plötzlich hieß es 18:19.

Letztmals lag die HSG dann aber beim 19:20 zurück: Gruber, Plischka und Ritthaler sorgten für eine Zwei-Tore-Führung, weil auf der Gegenseite Koch die TV-Coaches mit einem Heberversuch gegen den HSG-Torwarthünen Marvin Müller zur Verzweiflung trieb. Müller parierte nun einige schwere Bälle, vorn trumpfte ein Marcel Weigt endlich wieder mit altbekanntem Selbstvertrauen auf, sodass die HSG den Sack spätestens mit Weigts 26:23 zuschnürte.

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