Sportpolitik

LSB NRW: In fünf Inzidenzwert-Schritten zurück zur Normalität

Handball Zweikampf
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Erst im vierten Schritt wird Wettkampfbetrieb in der Sporthalle vom LSB angeregt.

Der Landessportbund NRW hat sich mit einem Papier an die Landespolitik in Düsseldorf gewandt: In einem Stufenmodell will der LSB zur Wiederöffnung des Sportbetriebs.

Kreisgebiet – Der Landessportbund NRW hat sich wie zuletzt andere Landessportverbände mit einem Schreiben an seine Landesregierung gewandt: Der LSB schlägt darin ein Stufenmodell zur Wiederöffnung des Sportbetriebs vor, das sich an von der Politik zu definierenden landesweiten Sieben-Tage-Inzidenzwerten orientieren soll.

„Wir stellen keine Forderungen bezüglich des Zeitpunkts genereller Lockerungen. Der organisierte Sport war und bleibt compliant zu den diesbezüglich grundsätzlichen Entscheidungen von Bundes- und Landespolitik“, schreibt der LSB und verweist bei seinem Wunsch nach dem inzidenzwertorientierten Stufenmodell aufs Beispiel Schleswig-Holsteins.

Vereine, heißt es, könnten diese Stufen kontrolliert umsetzen: „Sie bieten sicheres Sporttreiben unter Anleitung, mit festen Regeln, festen Orten und festen Gruppen. Die Vereine könnten auf erprobte Hygienekonzepte zurückgreifen.“

Das Modell sieht folgende Stufen vor:

  • 1. Sport- und Bewegungsangebote draußen mit Abstand
  • 2. Sport- und Wettkampfbetrieb draußen
  • 3. Sport- und Bewegungsangebote drinnen mit Abstand
  • 4. Sport- und Wettkampfbetrieb drinnen
  • 5. Rückkehr zum „Normalbetrieb“

Vereinssport für Kinder und Jugendliche solle sich am Kita-/Schulbetrieb ausrichten, so der LSB zudem. Was das Stufenmodell nicht regele (zum Beispiel die Zulassung von Zuschauern, Nutzung der Nebenräume von Sportanlagen etc.) müsse in der Corona-Schutzverordnung einfacher als bisher geregelt werden und landesweit gelten, fordert der LSB.

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