Motocross

Bei Riepegerste platzt der Knoten

Julius Riepegerste fuhr in Laubus Eschbach seinen ersten Laufsieg ein.

Laubus Eschbach – Nach den beiden ersten Saisonrennen im tiefen Sand von Lichtenvoorde und Grevenbroich machte der MX-Cup am Wochenende erstmals in diesem Jahr auf einem Hartboden-Kurs Station. Für das Trio der MSF Kräwinkler Brücke aus dem märkischen Südkreis war es ein aufregendes, aber auch ein gutes Wochenende.

Bei Julius Riepegerste platzte in der 85ccm-Klasse erst der Reifen und der Knoten: Nach einem ernüchternden neunten Rang im vollen Starterfeld (29 Aktive, da auch der Hessencup parallel zum NRW-MX-Cup ausgetragen wurde) regnete es im ersten Lauf leicht. Riepegerste kam gut aus dem Startgatter, fuhr auf Rang vier, aber nur zwei Runden. Dann bremste ihn ein „Plattfuß“ aus. Bitter, doch der Lüdenscheider zeigte Sportsgeist, kämpfte sich mit dem platten Reifen als 18. ins Ziel, wurde in der NRW-Wertung Neunter. Mit Wut im Bauch ging Riepegerste den zweiten Lauf an, startete gut, fuhr auf Rang zwei und lag sogar kurzzeitig auf Rang eins. Am Ende reichte es nach starker Leistung zum zweiten Platz - und da der Sieger ein Fahrer aus Hessen war, stand am Ende der erste Laufsieg im NRW-MX-Cup für den Bergstädter zu Buche.

Louis Leise zeigt glänzende Vorstellung

Für Louis Leise aus Kierspe war es in der 65ccm-Klasse ein Wochenende, das in Erinnerung bleiben wird. Der erste Lauf dieser Klasse fand bei extremem Regen statt, war eine einzige Rutschpartie. Leise hatte im Vorfeld mit Coach Jan Hoffmann von der Pro Sports Alliance an seiner Fahrtechnik gefeilt und setzte dies im schwierigen Rennen gut um, belegte Rang sechs im MX-Cup für die NRW-Fahrer. Der zweite Lauf der 50ccm-Klasse wurde danach sogar aufgrund der Witterung abgesagt. Das 65ccm-Feld wurde wieder auf den Kurs geschickt, um die Strecke zu „bügeln“.

Der neunjährige Leise fuhr ein glänzendes Rennen, zeigte fahrerisch seine beste Leistung und hätte auf Rang fünf das Ziel erreicht – wenn ein Motoraussetzer in der letzten Runde nicht für das jähe Aus gesorgt hätte. Ein bitteres Finale für einen der kleinen Helden des Wochenendes. Am Sonntag startete Max Kirchhoff aus Halver in den LK2-Rennen in Laubus Eschbach. Auf Startplatz neun qualifizierte er sich fürs A-Finale. Nach dem starken Regen wurde die Strecke immer besser und schneller. Im ersten Lauf wurde Kirchhoff 18. nach einem schlechten Start, im zweiten Lauf reichte es zu Platz 16. In der LK3 war Kirchhoff 2018 noch in die Top 10 gefahren – in der LK2 ist er noch nicht so weit. Als 16. Des Wochenendes schob er sich in der Meisterschaftswertung auf Rang 13 vor. So war der Halveraner letztlich mit dem Wochenende sehr zufrieden.

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