Fußball, Westfalenpokal

Da ist das Ding! - RSV Meinerzhagen holt den Westfalenpokal

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Da ist das Ding: Der RSV Meinerzhagen hat erstmals in seiner Vereinsgeschichte den Westfalenpokal gewonnen.

Kaiserau/Meinerzhagen - Fußball-Oberligist RSV Meinerzhagen hat den Westfalenpokal gewonnen. Mit 2:0 (1:0) setzten sich die Sauerländer am Samstag im SportCentrum Kaiserau gegen den SV Schermbeck durch. Es war am Ende ein Sieg, der viele Deutungen zuließ. Aufgrund der ersten 70 Minuten war der Erfolg verdient, am Ende aber dennoch sehr glücklich, weil Schermbeck gleich dreimal Aluminium traf und es auf beiden Seiten knifflige Strafstoß- bzw. Nicht-Strafstoß-Entscheidungen gab. Unseren Live-Ticker zum Nachlesen - nur hier:

Westfalenpokal, Finale

RSV Meinerzhagen - SV Schermbeck

2:0 (1:0)

Meinerzhagen: Focher - Bauman, Wurm, Buchwalder, Jakobs, Treude (78. Sesay), Kandziora, Kunkel, Beilfuß (70. Sakar), Gräßer (81. Platt), Berlinski (69. Spais)

Ersatzspieler: Bölker, Özdemir, Spais, Demir, Platt, Sakar, Sesay

 

Schermbeck: Drobe - Habitz, Haneman (67. Mi. Grumann), Jordan, Niehoff (46. Gilogjani), Niewerth, Mule-Ewald, Smykacz, Steinrötter, Zugcic (84. Klimczok), Özkara (76. Ferati)

Ersatzspieler: Ankomah-Kissi, Ferati, Gilogjani, Ma. Grumann, Mi. Grumann, Klimczok, Kraft 

Schiedsrichter: Alexander Ernst (Iserlohn) mit seinen Assistenten Lars Lehmann (Iserlohn), Jens Jeromin (Bochum) und Martin Pier (4. Offizieller/Iserlohn)

Tore: 1:0 (45.+1) Kunkel per Foulelfmeter; 2:0 (90.+4) Sesay

gelbe Karten: RSV: Treude (78.) ; SV: Mule-Ewald (14.), Steinrötter (43.), Habitz (64.)

Zuschauer: 40

>>>Live-Ticker hier aktualisieren<<<

20.15 Uhr: Das Adrenalin ist in Kaiserau auf dem Weg in den Feierabend. Wir wissen nicht, wie es in der Kabine des RSV Meinerzhagen aussieht, vertrauen aber ganz der Einschätzung von Mutlu Demir. "Wir werden heute nicht trocken bleiben", hatte der Coach des Westfalenpokalsiegers direkt nach dem Abpfiff zu Protokoll gegeben. In diesem Sinne: Gute Heimfahrt ins Sauerland, ihr habt Euch die Feier redlich verdient!

Für alle anderen: Wir lesen uns wieder, so ihr mögt, an dieser Stelle zur DFB-Erstrundenpartie des RSV. Paderborn? Greuther Fürth? - Ganz im Stil von Andi Möller sagen wir: Egal. Hauptsache, Italien...

19.52 Uhr: Da ist das Ding! Die Spieler des RSV Meinerzhagen, alle tragen inzwischen Maske, erhalten zunächst Erinnerungswimpel und niedliche kleine Trophäen wie aus dem Zwergen-Wunderland.  Und dann wird der "Pott" in die Höhe gestemmt, weil FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski das blau-weiße Ausrasten nun wirklich nicht weiter verzögern kann. Sauber, Männer!

19.49 Uhr: Applaus der RSV-Spieler, die für den SV Schermbeck Spalier stehen. Schöne Bilder in Kaiserau.

19.48 Uhr: Im SportCentrum findet jetzt die Siegerehrung statt. Zunächst wird den Schiedsrichtern gedankt, es folgt der SV Schermbeck.

19.47 Uhr: Der RSV Meinerzhagen hat keinen "Feierplan". Sagt Trainer Mutlu Demir, der im Interview direkt nach dem Spiel dem SV Schermbeck höchsten Respekt zollt. "Sie haben uns das Leben extrem schwer gemacht, aber am Ende sind wir der verdiente Westfalenpokal-Sieger. Wir haben drei Regionalligisten rausgehauen, extrem hart gearbeitet. Mich freut das unglaublich für den Verein, für die Stadt, für die gesamte Region."

19.45 Uhr: Nik Kunkel ist mächtig gezeichnet. "Das ist so geil, dass wir im DFB-Pokal stehen", sagt der Torschütze zum Meinerzhagener 1:0 überwältigt.

19.43 Uhr: SV-Trainer Sleiman Salha ist - völlig verständlich - mächtig enttäuscht. "Ein großer Tag für den SV Schermbeck, aber auch ein ganz bitterer", sagt der Coach. "Wir haben es am Ende nicht geschickt genug gemacht."

19.41 Uhr: Junge, Junge, Junge - was für eine Schlussphase. Der SV Schermbeck macht das in der letzten Viertelstunde richtig gut, hat viel Pech mit insgesamt drei Aluminium-Treffern, ehe der RSV in den Schlusssekunden den Sack zumacht. Der Puls ist noch richtig hoch bei allen Beteiligten.

19.38 Uhr: Schiedsrichter Alexander Ernst pfeift nach diesem Treffer gar nicht mehr an.

19.38 Uhr: SV-Keeper Cedric Drobe ist in die RSV-Hälfte aufgerückt, der RSV gewinnt am eigenen Strafraum den Ball, Can Sakar bedient Musa Sesay, der aus der Ferne ins leere Tor trifft - 2:0 (90.+4).

19.38 Uhr: TOOOOOOR, TOOOOOOR, TOOOOOOR für den RSV!

19.37 Uhr: Fast ein Eigentor von Wurm. Focher klärt so gerade noch zur Ecke.

19.36 Uhr: Noch zwei Minuten. Kein Meinerzhagener mehr in der SV-Hälfte.

19.35 Uhr: Nuri Sahin nimmt einen Schluck aus der Wasserflasche. Noch ist kein Champagner angesagt, die Anspannung stattdessen unermesslich.

19.34 Uhr: Schermbeck rennt an, Meinerzhagen verteidigt mit Mann und Maus. Vier Minuten Nachspielzeit werden angezeigt.

19.33 Uhr: Nur zur Sicherheit für alle, die es nicht wissen. Sollte Schermbeck noch ausgleichen, käme es direkt zum Elfmeterschießen. So ist das im Westfalenpokal.

19.31 Uhr: Seien wir ehrlich. Inzwischen ist die RSV-Führung mehr als glücklich. Zwei Minuten reguläre Spielzeit noch.

19.30 Uhr: Schermbeck mobilisiert alles. Ewald trifft die Latte, Focher hat die Finger noch am Ball (87.).

19.28 Uhr: Puuuuuuh. Durchatmen beim RSV. Ferati trifft per Freistoß nur die Latte (85.).

19.25 Uhr: Jetzt wächst der Druck auf den RSV. Feratis Schuss aus der Distanz wird noch zur Ecke abgefälscht (81.).

19.24 Uhr: Vierter und letzter RSV-Wechsel: Ewald Platt kommt für Raphael Gräßer (81.).

19.23 Uhr: Der SV Schermbeck reklamiert vehement auf Strafstoß. Der eingewechselte Ferati fällt erst und fädelt dann bei Gräßer ein. Kein Elfer, aber mit Blick auf die vergleichbare Szene in der ersten Halbzeit trotzdem Glück für den RSV.

19.22 Uhr: Tim Treude macht's richtig. Holt sich erst die erste Gelbe Karte für den RSV ab und wird dann direkt ausgewechselt (78.).

19.21 Uhr: Schermbeck wechselt zum dritten Mal. Fatmir Ferati ersetzt Bilal Özkara.

19.20 Uhr: Es geht in Richtung Crunchtime. Der RSV operiert inzwischen eine Spur defensiver. Eine Viertelstunde noch, dann wäre der Einzug in den DFB-Pokal perfekt. Der SC Paderborn oder die SpVg Greuther Fürth kommen als  Gegner in Frage. Interessiert jetzt aber nicht: 15 Minuten sind noch zu spielen.

19.13 Uhr: Und gleich noch ein Wechsel beim RSV. Wieder positionsgetreu. Can Sakar kommt für Pascal Beilfuß, der im offiziellen Spielbericht übrigens als "Bleifuß" angekündigt worden war. Rechtfertigt das die Schlagzeile "RSV mit Bleifuß in den DFB-Pokal"? - Nein.

19.12 Uhr: Diesen Wechsel kennen RSV-Fans: Andi Spais ersetzt nach 69 Minuten Ron Berlinski. Das hat schon sehr oft sehr gut funktioniert.

19.10 Uhr: Schermbeck wechselt zum zweiten Mal. Für Dominik Hanemann kommt mit Miles Grumann ebenfalls ein Außenspieler (67.).

19.04 Uhr: Freunde der Sonne, was war das denn für eine Chance für den SV Schermbeck? Der eingewechselte Gilogjani nagelt nach Flanke von Özkara einen Pfostenabpraller im zweiten Versuch aus nächster Nähe über das RSV-Tor. Ohne wenn und aber hätte die erste echte SV-Torchance der Partie auch der Ausgleich sein müssen (62.).

19.03 Uhr: Am Fenster eines Zimmers der Sportschule Kaiserau wird mit direktem Blick auf den Platz Dosenbier getrunken. Ob sich RSV-Fans dort eingeschlichen haben? Wir wissen es nicht. Trotzdem: Prost!

19.01 Uhr: Es bleibt dabei. Der RSV dominiert. Eine Jakobs-Hereingabe von rechts verpasst Berlinski hauchdünn (57.). Meinerzhagen will das zweite Tor.

18.59 Uhr: Die Aufgabenstellung für den RSV ist klar. Der DNA der Sauerländer entspricht es, jetzt aufs 2:0 zu gehen - zu offensiv darf die Ausrichtung deshalb aber nicht werden. Bislang gelingt das gut. Meinerzhagen attackiert früh, aber nicht zu früh, lässt den SV nicht zur Entfaltung kommen.

18.52 Uhr: Der SV Schermbeck hat zur Pause gewechselt und will offensiver werden. Für Raphael Niehoff kommt Bernard Gilogjani, ein mal so was von echter Stürmer und nebenbei - kein Scherz - auch Kickboxer.

18.50 Uhr: Keine Minute ist gespielt, da hat der RSV die Chance zum 2:0. Berlinski kommt nach einer Rechtsflanke nicht ganz ans Leder. Knapp war das.

18.49 Uhr: Weiter geht's! Anpfiff zur zweiten Hälfte in Kaiserau. Noch 45 Minuten bis zur 1. Runde des DFB-Pokals für den RSV.

18.35 Uhr: Ganz knifflige Szene in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit: Ron Berlinski und Mike Jordan im Zweikampf im SV-Strafraum, beide geben sich der Schwerkraft hin. Der SV reklamiert auf Stürmerfoul, der RSV auf Strafstoß - Referee Ernst zeigt auf den Punkt. Für eine endgültige Bewertung wird die Zeitlupe in Endlosschleife herhalten müssen. Das ist insofern irgendwie witzig, als Schiedsrichter Alexander Ernst im Hauptberuf als "Projektmanager Video-Assistent" beim DFB arbeitet. Nik Kunkel ist das freilich mal so richtig egal. Stramm halbhoch trifft der RSVer zur Meinerzhagener Führung. So geht's auch in die Pause.

18.33 Uhr: TOOOOOOR für den RSV Meinerzhagen - Nik Kunkel trifft in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Foulelfmeter zur Führung(1:0/45.+1).

18.30 Uhr: Zweite Gelbe Karte der Partie. Schermbecks Steinrötter mäht Bauman im Mittelfeld um. Die Entscheidung von Referee Ernst ist völlig richtig (43.).

18.29 Uhr: Es wird ein Geduldsspiel für den RSV, so viel ist klar. Immer wieder sucht die Demir/Sahin-Elf Ron Berlinski, es bleibt bis dato aber immer noch torlos.

18.21 Uhr: Aus dem anfänglichen Sonnenschein in Kaiserau ist inzwischen eine wolkenverhangene Angelegenheit geworden. Das Flutlicht wird vorsichtshalber schon einmal eingeschaltet.

18.17 Uhr: Nach einer knappen halben Stunde übernimmt der RSV sukzessive das Kommando, die Blau-Weißen lassen den Ball nun besser laufen.

18.15 Uhr: Riesenchance für den RSV. Ein Berlinski-Kopfball wird von Özkara, der hinten aushilft, so eben noch von der Linie gekratzt. Das hätte die Führung sein müssen (26.).

18.12 Uhr: Der Westfalenpokalsieger zieht in die 1. Runde des DFB-Pokals ein, doch Ruhm und Ehre sind nicht alles. Für den Verlierer gibt es 10 000 Euro als Trostpflaster, für den Sieger stolze 135 000 Euro. Nicht schlecht für den Etat eines Oberligisten...

18.10 Uhr: Es ist ein Abnutzungskampf, der sich hier andeutet. Niemand will den ersten entscheidenden Fehler machen...

18.04 Uhr: Ecke von rechts von Kunkel, Kopfball Berlinski - über das Tor.

18.00 Uhr: Zwischenfazit nach einer Viertelstunde. Die Partie verläuft völlig ausgeglichen. Ein Durchkommen beidseitig ist nicht gegeben.

17.59 Uhr: Und Schermbeck? - Durchaus überraschend. Es sieht ein wenig wie eine verkappte 5er-Kette aus, die der SV spielt, wobei Niewerth immer wieder ins Mittelfeld vorstößt. Davor stehen mit Niehoff und Habitz zwei klarer Sechser und mit Smykacz und Hanemann zwei echte Spitzen.

17.50 Uhr: Kurzer Blick auf die Mannschaftsaufstellung beim RSV: Eine Änderung gibt's im Vergleich zum Halbfinale am vergangenen Samstag. Für Elmoueden ist Wurm in den Kader gerückt und spielt in der Innenverteidigung. Bauman übernimmt dafür die Position als linker Außenverteidiger.

17.47 Uhr: Zuschauer gibt's keine in Kaiserau. Außer den Delegationen beider Vereine sind nur einige Verbandsfunktionäre und Medienvertreter anwesend. 

Mit dieser Start-Elf will der RSV den Westfalenpokal holen. Im Vergleich zur Vorwoche gibt es eine Änderung.

17.45 Uhr: Pünktlich wie die Maurer: Anpfiff im SportCentrum Kaiserau. Wir freuen uns auf ein tolles Finale.

17.43 Uhr: Herzlich Willkommen, liebe Fußball-Freunde, zum Finale um den Westfalenpokal. Der RSV Meinerzhagen trifft heute in Kaiserau auf den Liga-Konkurrenten SV Schermbeck, doch die Oberliga ist heute kein Thema. Es geht um den Pokalsieg und den Einzug in die 1. Runde des DFB-Pokals...

+++ Der RSV Meinerzhagen qualifizierte sich für das Finale durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen den SV Rödinghausen, während sich Schermbeck deutlich 6:1 gegen die SpVg Hagen 11 durchsetzte.

+++ Fest steht: Der Sieger des Westfalenpokals trifft auf einen Zweitligisten - entweder auf den SC Paderborn oder die SpVgg Greuther Fürth. Das Los wird entscheiden.

+++ Willkommen zur Entscheidung im Westfalenpokal! Fußball-Oberligist RSV Meinerzhagen trifft im Finale im SportCentrum Kaiserau auf den Liga-Konkurrenten SV Schermbeck.

Eine Übersicht zum kompletten Westfalenpokal finden Sie hier.

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