"Sektschwestern" verteidigen Titel

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Die "Sektschwestern" verteidigten auf Kuhlenhagen ihren Titel bei den Männern.

Schalksmühle - Der erste reine Tag bei den traditionsreichen Linscheider Handballtagen gehörte in diesem Jahr ganz klar den Favoriten. Mit den „Sektschwestern“ bei den Männern sowie den SGSH Juniors in der A- und B-Jugend setzten unter sich freiem Himmel auf Kuhlenhagen drei Mannschaften durch, die von Anfang an zum Favoritenkreis gehörten.

 Vor allem in der Männerklasse hatten die „Sektschwestern“, die sich wie üblich aus ehemaligen Verbands- und Landesligaspielern wie Sven Potberg, Markus Knuth, Pascal Pfaffenbach, Alexander Rutenbeck oder Sebastian Schneider (alle SGSH) zusammensetzten, deutlich stärkere Konkurrenz als in den Vorjahren. Bereits in der Vorrunde gab der spätere Sieger beim 8:8 gegen die TS Evingsen einen Zähler ab. Im Halbfinale hatten die „Sektschwestern“ als Gruppenerster mit dem Zweiten der Gruppe B, den Kreisliga-Handballern der SGSH 3.1, beim 5:1 den vermeintlich leichteren Gegner erwischt. Im zweiten Halbfinale setzte sich die SGSH 3.2 etwas überraschend 5:2 gegen die HSG Dosenbier, in der unter anderem Max Bergner (HSV Plettenberg/Werdohl), Julius Hahn, Julius Wallmann und Jannick Landwehr (alle SGSH II) aufliefen, durch. Das Endspiel verlief weniger deutlich als erwartet für die favorisierten Sektschwestern, die beim 8:6 gegen die SGSH 3.1 dennoch die Oberhand behielten. Dritter wurde die SGSH 3.2 nach einem 6:4 im „kleinen Finale“ gegen die HSG Dosenbier.

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Weitaus weniger Mühe hatten die A-Jugend-Sieger der SGSH Juniors. Im Dreierfeld, die HSV Plettenberg/Werdohl trat nicht an, bestimmte der Verbandsligist von Beginn an das Geschehen. Mit einem 9:4 gegen die eigene Zweitvertretung und einem 12:2 gegen die HSG Lüdenscheid gewann das Druskus-Team das Turnier unter freiem Himmel auf dem Kunstrasen souverän. Die HSG wurde durch ein 8:7 gegen die SGSH Juniors II Zweiter.

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 Ohne Niederlage blieb auch die B-Jugend der SGSH Juniors. In der Dreierkonkurrenz des zweitältesten Nachwuchses gab sich der Verbandsligist keine Blöße und verwies nach Hin- und Rückspiel den TuS Volmetal und die Sport Union Altena auf die weiteren Plätze. Eine kleine Überraschung gab es bei den Frauen. Hier setzte sich die SG TuRa Halden-Herbeck im Siebenmeterwerfen gegen die SGSH durch, nachdem es zum Ende der regulären Finalspielzeit 5:5 stand. Wie schon zuvor im Halbfinale gegen die HSG Lüdenscheid bewies Halden dabei erneut die bessere Konzentration in der entscheidenden Phase des Siebenmeterwerfens, was den Sieg bedeutete.

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