Ein Wochenende zum Vergessen

+
Ein Wochenende zum Vergessen erlebten die Sauerland Steel Bulls um Sascha Jacobs.

Lüdenscheid -  Unerquickliches Wochenende für den Inline-Skaterhockey-Zweitligisten Sauerland Steel Bulls: In Berlin und Rostock setzte es für das Team aus Lüdenscheid auf seiner Nord-Ost-Tour zwei Pleiten.

Von Tim Viebahn-Knötig

Berlin Buffalos – Sauerland Steel Bulls 11:8 (4:0, 4:4, 3:4): Ausgelassene Freude bei den Hauptstädtern, die Primus Kassel (Niederlage in Lüneburg) an der Tabellenspitze ablösten, Enttäuschung bei den Gästen, die sich durchaus bei den bis dato neunmal in Folge siegreichen „Büffeln“ etwas ausgerechnet hatten, das Spiel aber in den ersten 21 Minuten verloren.

Denn obwohl sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch entwickelte, traf nur ein Team – das der Gastgeber. Nagat eröffnete den Torreigen nach 43 Sekunden, eine Viertelstunde später stand es schon 4:0. Wieder Nagat markierte kurz nach Wiederbeginn gar das 5:0. Ein Debakel für die Steel Bulls deutete sich an. Doch die „Bullen“ bewiesen Moral und starteten trotz Rudloffs zwischenzeitlichen Treffers in Unterzahl eine tolle Aufholjagd bis zum 4:6 durch Furda, ehe gleich zwei Strafen die Gäste leicht aus der Bahn warfen. Die „Büffel“ zogen wieder auf 10:5 davon, doch noch einmal griffen Jacobs & Co an. Reinke, Krause und Bilstein verkürzten bis zweieinhalb Minuten vor dem Ende auf 8:10. Berlin wirkte verunsichert – die Goalies Gläser und Krautmann wechselten sich insgesamt dreimal ab –, machten den Sack dann durch Stephans verwandelten Penalty aber zu.

Rostocker Nasenbären – Sauerland Steel Bulls 14:7 (4:4, 6:0, 4:3): Nach der Berlin-Pleite begann der mit Youngster Lingenberg für Opfermann im Tor agierende Gast in der OSPA-Arena furios, ging durch einen Reinke-Hattrick mit 3:0-Toren in Front. Jacobs beantwortete den 1:3-Treffer der Hausherren durch Stratmann mit dem 4:1. Eine Führung, die für Selbstvertrauen hätte sorgen müssen – es kam anders: Den Nasenbären gelang vor der Pause der Ausgleich, gewannen hierdurch Oberwasser und führten die „Bullen“ im Mittelabschnitt vor. Für sechs Tore benötigten die Hansestädter neun Minuten, dann war „die Messe gelesen“. Die Hausherren verwalteten die Führung, im letzten Abschnitt sorgten Furda und Jacobs für Ergebnis-Kosmetik.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare