Kein Sieg zum Heimkehraus

Keinen Erfolg zum Heimkehraus gab’s für die Sauerland Steel Bulls um Sascha Jacobs gegen die SaltCityBoars Lüneburg.

Iserlohn -  Zum Heimkehraus wollte ein Sieg für die Sauerland Steel Bulls in der 2. Inline-Skaterhockey Bundesliga nicht gelingen: Mit 7:11-Toren (3:3, 3:7, 1:1) unterlagen die von Norbert Krause trainierten Sauerland Steel Bulls den SaltCityBoars Lüneburg in der Zöpnek-Halle. Somit verpassten die Hausherren einen versöhnlichen Abschluss in der letzten Partie der Spielzeit vor heimischer Kulisse.

Von Tim Viebahn-Knötig

Dabei sah es lange Zeit sehr vielversprechend aus für die Bergstädter: Nach Reinkes Führung gerieten die „Bullen“ zwar nach 15 Minuten mit 1:3-Treffern in Rückstand, glichen aber durch Tore von Reinke und von Furda bereits vor der ersten Drittelpause wieder aus. Die Wende folgte dann aber zu Ungunsten der Gastgeber im entscheidenden Mittelabschnitt: Selbst durch den Unterzahltreffer des herausragenden Hungerecker, der gleich fünf Treffer und einen Assist zum Auswärtserfolg seiner Mannschaft beisteuerte, zeigten sich die Hausherren zunächst alles andere als beeindruckt.

Den Rückstand egalisierte zunächst das Tor von „Bulle“ Furda, ehe Spielertrainer Sascha Jacobs, der an sechs der sieben Steel Bulls-Treffer beteiligt war, sogar die 6:5-Führung für die Gastgeber erzielte. Die „Bullen“ aus dem Sauerland schienen nun beim Projekt „Heimsieg“ auf einem sehr aussichtsreichen Weg, ließen sich aber erneut vom beeindruckend aufspielenden Gäste-Akteur Hungerecker düpieren, dem der 6:6-Ausgleich gelang (31.).

Reinke, Krause und Co. wirkten nun deutlich verunsichert und wurden von den laufstarken und körperlich nicht immer mit fairen Mitteln agierenden Gästen überrannt. Bis zur zweiten Pause zogen die „Salzstadtkeiler“ auf 10:6 davon – die Vorentscheidung. Lüneburg verwaltete den Vorsprung im Schlussdrittel, auch wenn die Steel Bulls nach dem siebten Tor (Reinke) ihre Chance witterten. Der Schlusspunkt blieb Phil Hungerecker mit dem 11:7-Endstand vorbehalten.

SSB: Lingenberg (1.-40.), Opfermann (ab 41.) – Reinke, Krause, Grünschläger, Furda, Schneider, Perlitz, Schmidt, Pautsch, Jacobs, Zahn, Drüke, Schlicht

SCB: Bierzahn, Blanck (n.e.) – Ossowski, Krützfeld, Folkert, Gerth, Barz, Laudan, Jopek, Fitzner, Schülke, von Raven, Hungerecker

Schiedsrichter: Markus Forster (Bochum Lakers), Uwe Bührer (HC Merdingen)

Tore: 1:0 (4:27/4-3) Reinke (Perlitz), 1:1 (6:31/4-3) Hungerecker (Gerth), 1:2 (10:44/4-3) Hungerecker (Fitzner), 1:3 (14:35) Laudan (Schülke), 2:3 (16:27/4-3) Reinke (Jacobs), 3:3 (19:51) Furda (Jacobs), 3:4 (22:23) Gerth, 4:4 (23:43) Reinke (Jacobs), 4:5 (24:52/3-4) Hungerecker (von Raven), 5:5 (26:13) Furda (Jacobs), 6:5 (27:15) Jacobs (Furda), 6:6 (30:46) Hungerecker, 6:7 (31:49) Laudan (Gerth), 6:8 (33:46) Fitzner (Krützfeld), 6:9 (36:42/2-3) von Raven (Krützfeld), 6:10 (37:26/2-2) Folkert (Hungerecker), 7:10 (51:30/4-3) Reinke (Jacobs), 7:11 (53:15) Hungerecker (Folkert)

Strafzeiten: 14 Minuten + 5 Minuten (Schneider, 36.) + 10 Minuten (Perlitz, 60.) für Steel Bulls, 10 Minuten + 5 Minuten (Fitzner, 36.) + 10 Minuten (Gerth, 36.) für Lüneburg

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