Letzter Feinschliff vor der U18-EM

Marcel Keßen hat den Sprung in den EM-Kader geschafft.

Kreisgebiet - Sechs Wochen Vorbereitung liegen hinter einem Großteil des Kaders, doch seit Freitagmittag holt sich die U18-Nationalmannschaft der deutschen Basketballer bei einem Lehrgang in Heidelberg noch den letzten Feinschliff.

Schon am Dienstag macht sich der DBB-Tross dann von Frankfurt aus auf den Weg ins griechische Valos, wo vom 23. Juli bis 2. August die Europameisterschaft stattfindet.

In der Vorrundengruppe B trifft die DBB-Auswahl auf die weitestgehend unbekannten Teams aus dem eigentlich traditionell starken Serbien (23. Juli/20.15 Uhr), Montenegro (24. Juli/18 Uhr) und Lettland (25. Juli/20.15 Uhr). Um auf diese Gruppe gut vorbereitet zu sein, gibt es für den seit Donnerstag endgültig nominierten Kader noch vier abschließende und gemeinsame Trainingstage. Immerhin hat sich die Mannschaft von Trainer Alan Ibrahimagic viel vorgenommen, will mit dem stark besetzten Kader möglichst weit kommen und besser abschneiden als 2013 bei der U16-EM, als ein Großteil des jetzigen Kaders Rang acht belegte.

Erstmals ist die Mannschaft dafür seit gestern in kompletter Besetzung, nachdem während der sechswöchigen Vorbereitungsphase Spieler immer wieder pausieren mussten, geschont wurden oder im Fall des auf den „letzten Drücker“ nominierten Leon Kratzer zuvor gar nicht im Aufgebot standen.

Mit dabei ist wenig überraschend auch Center Marcel Keßen. Der Nachrodter in Diensten von Noma Iserlohn und Phoenix Hagen gehörte schon 2013 bei der U16-EM zum Stammkader. Auch diesmal hat das Talent einen Stammplatz scheinbar sicher. Dabei lief die Vorbereitung für Keßen, der nach den Play-Offs in der ProB mit Iserlohn und dem NBBL-Final Four mit den Phoenix Hagen Juniors nur etwas mehr als eine Woche Pause nach Saisonende hatte, keineswegs optimal. Verletzungsbedingt musste der Center eine unfreiwillige und zum Teil komplette Pause einlegen. Erst seit einer Woche befindet er sich im Einzeltraining mit Matthias Grote, um fit zu sein.

Weniger gut lief der Sommer einmal mehr für Haris Hujic. Wie schon vor zwei Jahren hatte der Aufbauspieler aus Schalksmühle wieder mit Verletzungen zu kämpfen und konnte nur wenig bis kaum an der Vorbereitung teilnehmen. Das hat zur Folge, dass Hujic, wie schon 2013, nicht zum ersten Aufgebot gehört und vorerst nur auf Abruf bereit steht, um eventuell noch zur Europameisterschaft nachzurücken.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare