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Letzte Entscheidungen im Osten: Noch keine Einteilung der Drittliga-Staffeln

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Von: Thomas Machatzke

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Handballer beim Wurf Linkshänder SGSH
Auf wen Brian Gipperich und die SGSH in der neuen Saison treffen, steht noch nicht fest. © Machatzke, Thomas

Der Deutsche Handball-Bund wird erst am Mittwoch die Staffeleinteilung für die Drittliga-Saison 22/23 bekanntgegeben. Das teilte Andreas Tiemann, Vorsitzender der DHB-Spielkommission für die 3. Liga, am Samstag mit. Die Verantwortlichen der SGSH Dragons müssen sich so noch ein wenig gedulden, bis sie die Gegner der neuen Spielzeit kennen.

Schalksmühle - Am Samstag hatte die Spielkommission getagt und auch drei mögliche Szenarien entworfen für die Einteilung der Staffeln. Welche zum Tragen kommt, hängt indes von den letzten Saison-Entscheidungen ab – in zwei Oberligen in den neuen Bundesländern ging die Saison erst an diesem Wochenende zu Ende.

„Der Zuschnitt der Ligen kann sich noch verändern, wenn der eine oder der andere dort aufsteigt“, sagt Tiemann. Vor allem dann, wenn am Ende in einer Oberliga womöglich gar keine Mannschaft aufsteigen sollte.

In der Oberliga Mitteldeutschland, in der 15 Mannschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf Tore- und Punktejagd gehen, haben nur die Dachse der HSG Freiberg Aufstiegsambitionen angemeldet. „Aber die müssen einen bestimmten Platz belegen, um dies auch sportlich zu dürfen“, sagt Tiemann – offen lassend, welcher Platz dies sein müsste.

Letzte Entscheidungen im Osten: Noch keine Einteilung der Drittliga-Staffeln

Das Endklassement jedenfalls führt die Handballer aus dem Erzgebirge mit 14:14 Punkten nur auf dem achten Platz. Auch in der Oberliga Ostsee/Spree mit den Viertligisten aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ging die Saison erst am Wochenende zu Ende. Hier wurde ein Playoff-Modus gespielt – mit den Teams aus Werder/Havel und Ludwigsfelde (beide Region Potsdam) in den Finalspielen. Auch hier muss Tiemann noch abwarten, wer sich durchsetzt und am Ende aufsteigen will.

„Es kann sein, dass am Ende im Osten eine Mannschaft fehlt und wir umschieben müssen“, sagt er, „das kann dann auch Auswirkungen auf die NRW-Mannschaften haben.“ Auf 69 Mannschaften hatte der DHB die Spielebene der 3. Liga durch den vermehrten Abstieg reduzieren wollen. Sollte Freiberg nicht aufsteigen, könnten es sogar nur 68 Teams sein, die in fünf Staffel (13 bis 14 Teams pro Staffel) ab dem 3./4. September den Spielbetrieb aufnehmen. Durch den Ferndorfer Abstieg sind aus NRW 16 Teams dabei, die auf zwei Staffeln aufgeteilt werden müssen.

Die NRW-Teams in der Drittliga-Saison 22/23

Die NRW-Teams: TuS Ferndorf (Absteiger), TV Emsdetten (Absteiger), SGSH Dragons, HSG Krefeld, TuS 82 Opladen, Longericher SC, VfL Gummersbach II, HSG Bergische Panther, Ahlener SG, ASV Hamm II, Team HandbALL Lippe II, LIT Nordhemmern II, TSV GWD Minden II, VfL Gladbeck (Aufsteiger), TV Aldekerk (Aufsteiger)

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