Wie erwartet zwei Medaillen für Alexandra Esser

Der Lüdenscheider Frederik Wolf (links) erwischte einen langsamen Zeitlauf und blieb hinter seinen eigenen Erwartungen zurück.

Kreuztal - Für Alexandra Esser vom TV Wiblingwerde gab es die erwarteten zwei Medaillen bei den Leichtathletik-Westfalenmeisterschaften der U18- und U20-Junioren. Das Trio der LG Lüdenscheid blieb bei den Titelkämpfen in Kreuztal ohne Treppchenplatzierung.

Von Axel Krüger

Die Lüdenscheider U18-Athletin Alexandra Esser übertraf zwar sowohl im Kugelstoßen als auch mit dem Diskus ihre Melde-Resultate. Dennoch beurteilte Trainerin Gertraud Rüsch die Leistungen von 14,72 Metern mit der Kugel und 38,28 Metern mit dem Diskus als „mittelprächtig“. Das bedeutete im erstgenannten Wettbewerb Platz zwei hinter der Oberadenerin Julia Ritter (16,36 Meter), im zweitgenannten den dritten Rang hinter Ritter (47,21 Meter) und Pauline Saelzer (BW Annen/38,91 Meter). „Ich hatte noch eine Schulaufführung und Klausuren, da war der Zeitraum zwischen Schule und Wettkampf viel zu gering. Das war keine optimale Wettkampfvorbereitung“, sagte die Gymnasiastin beim abschließenden Eisbecher, den sie sich ebenso wie die Trainerin am Eiswagen vor dem Stadiontor geholt hatte.

Kalb verzichtet, Visestamkul verletzt

Von den vier gemeldeten Läufern der LG Lüdenscheid gingen letztlich drei an den Start – der U20-Mittelstreckler Florian Kalb verzichtete auf den 1500-Meter-Lauf im Nordsiegerland. Die beiden U20-Sprinter Dominik Nüsken und Timo Visestamkul waren so die einzigen Bergstädter, die sowohl am Samstag als auch am Sonntag in Kreuztal dabei sein wollten. Letztlich war aber nur Nüsken im 200-Meter-Lauf am zweiten Tag der Titelkämpfe dabei: Visestamkul hatte sich im 100-Meter-Vorlauf, in dem er eine Zeit von 11,57 Sekunden lief, eine Verletzung in der Wade zugezogen und verzichtete auf die Teilnahme am B-Finale. Dort war dann Dominik Nüsken am Start, der 11,64 Sekunden im Vorlauf gelaufen war. Im B-Finale war er sechs Hundertstel langsamer, belegte damit Platz zehn. Diesen Rang erreichte der Lüdenscheider auch über die 200 Meter. Die halbe Stadionrunde absolvierte er in 23,54 Sekunden, war im zweiten Zeitlauf Fünfter.

Wolf ärgert sich über „verbummeltes“ Tempo

Westfalenmeisterschafts-Debütant Frederik Wolf (U18) war mit seinem Auftritt auf der Kunststoffbahn im Stadion Stählerwiese nicht zufrieden. Im dritten von drei 800-Meter-Zeitläufen am Start, orientierte sich der 17-Jährige an den anderen Läufern und ärgerte sich später über das „verbummelte“ Tempo. „In der ersten Runde wollte ich viel schneller sein“, hatte sich der Jugendliche der LG Lüdenscheid vorgenommen. 62 oder 63 Sekunden für die ersten 400 Meter waren das Ziel, 65 die Realität – so wurde aus der Zielzeit von 2:08 Minuten nichts, 2:12,58 Minuten und Platz 17 standen für ihn am Ende zu Buche.

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