Gleich fünf Mal Edelmetall bei der Senioren-DM

Gute Vorstellungen über die 60 Meter und die 60 Meter Hürden: der Halveraner Dirk Maximowitz.

ERFURT -  Das Trio heimischer Leichtathletik-Senioren vertrat den FLVW-Kreis Lüdenscheid bei den deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften im thüringischen Erfurt einmal mehr ausgesprochen erfolgreich: Fünf Medaillen brachten die Athleten mit zurück ins Sauerland.

Mit zwei Medaillen kehrte Gertraud Rüsch aus Erfurt zurück. „Es waren schöne Wettkämpfe, ich bin zufrieden“, äußerte die W65-Seniorin. Im Kugelstoßen landete die für den TV Wiblingwerde startende Athletin auf dem zweiten Platz und konnte mit ihrer Weite von 9,10 m im fünften Versuch ihre Jahresbestleistung um 40 Zentimeter nach oben schrauben. Nur Teodora Albrecht beförderte aus dem baden-württembergischen Satteldorf beförderte das 3-kg-Gerät mit 9,35 m noch weiter. Auf den Bronzerang schaffte es Rüsch im Speerwurf, indem sie den 400g schwere Speer auf 24,23 m bugsierte – den Titel holte Kristina Hanke aus dem sächsischen Heidenau mit 27,97 m. Die beiden Medaillen, auf denen die Krämerbrücke der thüringischen Landeshauptstadt abgebildet ist, ergänzen die Sammlung der TVW-Athletin, die den DM-Trip nach Erfurt auch zur Sightseeing-Tour nutzte. Für die MK-Sportlerin geht es nun unter freiem Himmel weiter: Mitte Juni stehen die Westfälischen Meisterschaften an, ehe es im Juli wieder nach Erfurt zu den Deutschen Meisterschaften, dann „Open Air“, gehen wird – die DM-Qualifikation hat sie aufgrund ihrer Vorjahresleistungen schon in der Tasche.

Mit zwei weiteren Medaillen in der Tasche kehrte auch Jutta Steinhanses-Kordt von der LG Plettenberg-Herscheid zurück ins Sauerland.

Der Röcken-„Schützling“ war mit zwei zweiten und einem fünften Platz vornotiert zur DM gereist und konnte diese Platzierungen fast bestätigen: Mit der Kugel reichte es für die Plettenbergerin in der AK W 60 mit 9,79 Meter zu Bronze. Den Diskus schleuderte Steinhanses-Kordt auf 23,18 Meter und sicherte sich die Silbermedaille. Nur im Hammerwurf reichte es nicht ganz zum Treppchen: Mit den im 5. Versuch erzielten 29,04 Metern verfehlte sie den Bronzerang um 65 Zentimeter.

Begonnen hatte das Wettkampfwochenende für den Halveraner Dirk Maximowitz bereits am Samstag. Im ersten von insgesamt sechs Vorläufen über die 60 Meter wurde der LGHS-Athlet zwar nur Sechster, war dabei in 8,22 Sekunden aber so schnell unterwegs wie seit zwei Jahren nicht mehr. Rang 23 im Gesamtklassement war Lohn der guten Leistung. Edelmetall gab’s dann am Sonntag für Maximowitz. Im Dreisprung der M45-Herren waren allerdings auch nur drei Teilnehmer am Start, Dirk Maximowitz legte im vierten von sechs Versuchen mit 10,85 Meter seine beste Weite hin. „Nicht so doll“, kommentierte er seine Leistung. Zu Silber fehlten 45 Zentimeter. Am Sonntagnachmittag schließlich ging’s für den Routinier über die 60 Meter Hürden. In neuer Jahresbestzeit von 9,69 Sekunden lief Maximowitz 15 Hundertstel Sekunden schneller als bei der DM im Vorjahr und wurde Vierter. „Die WM kann kommen“, bilanzierte der Halveraner deshalb zufrieden. - yri/nico/jig

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