Leichtathletik

Nils Druschel mit gelungener LGHS-Premiere

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Ein LGHS-Trio bei der Dreikampfwoche in Oberaden (von links): Dirk Maximowitz, Nils Druschel und Klaus-Peter-Niehaus.

An der Dreikampfwoche des SuS Oberaden nahmen auch drei Aktive der LG Halver-Schalksmühle teil. Dort können die Teilnehmer in verschiedenen Disziplinblöcken starten, in denen pro Tag jeweils eine Disziplin absolviert wird; es sind aber auch Einzelstarts möglich.

Halver/Schalksmühle - Sein Wettkampfdebüt im Dress der heimischen LG gab dabei Nils Druschel. Am ersten Dienstag ging der 20-Jährige über die 3000 Meter an den Start. Nach den letzten Trainingsergebnissen hatte er sich gemeinsam mit Trainer Dirk Maximowitz für einen Fahrplan in Richtung 13:00 Minuten entschieden. Doch schon nach den ersten Runden war klar, dass er dieses Ziel deutlich unterbieten würde. Im langsameren zweiten Zeitlauf zog er schon bald seine Runden einsam an der Spitze des Feldes. Im Ziel stoppte die Uhr dann schließlich bei 12:34,8 Minuten, was in der Gesamtwertung beider Läufe Platz 9 unter 23 Teilnehmern bedeutete. In der Männer-Hauptklasse belegte Nils Platz zwei hinter Gesamtsieger Niels Backschat vom LC Nordhorn, der mit 9:29,3 Minuten fast eine Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten aufwies. Am Freitag konnte Nils aus privaten Gründen nicht teilnehmen, startete aber am dritten Tag wieder über die 1000 Meter. Hier war die Zielvorgabe mit 3:30 Minuten schon etwas mutiger als eine Woche zuvor, aber auch auf der kürzeren Strecke konnte der Schalksmühler positiv überraschen. Als Vierter im Feld der 15 Teilnehmer kam er mit einer Zeit von 3:19,8 Minuten ins Ziel.

Niehaus nicht komplett zufrieden

Den kompletten Wurf-Dreikampf und zusätzlich Hoch- und Weitsprung hatte sich Klaus-Peter Niehaus vorgenommen. Am ersten Tag belegte er mit 20,61 Meter Platz zwei im Speerwurf der M65. Am zweiten Tag stand neben dem Diskuswurf, bei dem er mit 21,90 Meter Dritter seiner Altersklasse wurde, auch der Hochsprung auf dem Programm. Bis zur Höhe von 1,32 Meter nahm Niehaus alle Höhen im ersten Versuch, bei 1,36 Meter musste er dann dreimal passen. Das bedeutete aber trotzdem Rang eins in der M65. Der dritte Abend brachte zunächst den Weitsprung, bei er mit ordentlichen 3,64 Metern wieder Bester seiner Altersklasse wurde. Im Disziplinblock Wurf gab’s dann zum Abschluss noch das Kugelstoßen. 7,47 Meter und Platz zwei in der M65 waren etwas weniger, als sich der Mehrkämpfer nach den zuletzt guten Trainingsleistungen erhofft hatte.

Dritter im Bunde war der LG-Sportler Dirk Maximowitz. Auch er beschränkte sich am ersten Tag auf den Speerwurf, bei dem er als Sieger der M55 mit 35,62 Metern im Rahmen seiner momentanen Möglichkeiten blieb. Am Donnerstag ereilte den LG-Sportwart dann ein Hexenschuss, so dass er am Freitag, dem zweiten Tag der Serie, auf Hochsprung und Diskuswurf verzichten musste. Auch den geplanten Weitsprung musste er am darauffolgenden Dienstag noch auslassen, im Kugelstoßen war aber zumindest ein (eingeschränkter) Start möglich. Umso erstaunter war der Zehnkämpfer über seine Leistung von 9,90 Meter, die nur knapp unter seiner diesjährigen Trainingsbestweite lag und ihm den zweiten Sieg bescherte.

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