Titelfreude bei Rüsch und Steinhanses-Kordt

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Ebenso wie Jutta Steinhanses-Kordt in der W60 war auch Gertraud Rüsch vom TV Wiblingwerde im Kugelstoßen der Altersklasse W65 eine Klasse für sich, holte souverän den Titel.

Kreisgebiet -  Am Samstag sicherte sich ihr Schützling Alexandra Esser bei den Leichtathletik-Westfalenmeisterschaften der U20-Altersklasse in Paderborn den Titel im Kugelstoßen , einen Tag später gelang Gertraud Rüsch vom TV Wiblingwerde dann selbst der Sieg.

Bei den offenen NRW-Seniorenmeisterschaften im Arena-Sportpark Düsseldorf siegte die TVW-Trainerin und selbst stets erfolgreiche Sportlerin im Kugelstoßwettbewerb der Seniorinnen W65. Mit 9,46 Metern im vierten Versuch lag Gertraud Rüsch am Ende deutlich vor ihrer einzigen Konkurrentin Gisela Henschel (STV Hünxe), die ebenfalls im vierten Durchgang ihre Bestweite von 8,84m erreichte.

Das Kugelstoßen in Angriff nahm in der Landeshauptstadt auch der ebenfalls für den TV Wiblingwerde startende Lothar Dresel. In der Altersklasse M60 wurde Dresel mit einer Weite von 10,33m Fünfter. Der Sieg ging an Dr. Roland Wattenbach von der LG Siebengebirge mit gestoßenen 13,35 Metern. Zweiter wurde Burkhard Zocher von der LG Plettenberg/Herscheid mit 13,28m. Dessen Vereinskameradin Jutta Steinhanses-Kordt war im Kugelstoßen der W60 eine Klasse für sich. Gleich im ersten Versuch wuchtete sie das 3kg schwere Gerät auf 9,89m – es sollte ihr bester der sechs Versuche bleiben. Als Zweitplatzierte hatte Marianne Schumacher (CSV Krefeld) mit 8,91m schon einen erklecklichen Rückstand von knapp einem Meter.

Maximowitz: 200 Meter nicht nach Wunsch

Gleich einen Vierfachstart hatte der Halveraner Dirk Maximowitz in der Altersklasse der M45 „vor der Brust“ – freilich mit einer Vorgeschichte. Beim Silvesterlauf in Werl hatte sich Maximowitz eine Verhärtung im Adduktorenbereich zugezogen und in den folgenden Tagen das Training reduzieren müssen. „Im Wettkampf habe ich dann nichts mehr gemerkt, aber irgendwie immer darauf gewartet, dass es wieder aufbricht“, schilderte der Sportwart der LG Halver-Schalksmühle seine etwas vorsichtigere Herangehensweise an die Wettkämpfe, die mit dem 60m-Sprint begann. Die hier erzielten 8,37 Sekunden bedeuteten Bestleistung in der laufenden Wintersaison und Platz 14 in der Endabrechnung. „Absolut in Ordnung“, wie Maximowitz zufrieden befand. Vom Sprint ging’s direkt zum mit drei Teilnehmern dürftig besetzten Kugelstoßwettbewerb. Gleich der erste Stoß gelang dem Halveraner am Besten – 10,29 Meter bedeuteten Bronze-Rang drei.

Die 200 Meter liefen im Anschluss nicht gänzlich nach Wunsch. Bei 27,23 Sekunden stoppte die Uhr, gehofft hatte Maximowitz auf eine „mittlere oder hohe 26er-Zeit“. Auf Platz elf führte die Ergebnisliste schließlich den LGHS-Athleten, der im abschließenden Weitsprung mit 4,97 Metern zwar unter der 5-Meter-Marke blieb, was angesichts der Tatsache, dass Maximowitz seit September vergangenen Jahres überhaupt kein Weitsprungtraining mehr absolviert hatte, aber absolut erklärlich war.

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