Weniger Wettkämpfer, weniger Helfer, kein Trainingslager

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Der 2. Vorsitzende der LGHS, Jürgen Theiß (links), überreichte der scheidenden Kassenwartin Angela Hömberg am Sonntag zum Abschied einen Blumenstrauß.

Schalksmühle - Es sind mitunter schwierige Zeiten für die Leichtathletik dieser Tage. So blickte Sportwart Dirk Maximowitz am Sonntag bei der Jahreshauptversammlung der LG Halver-Schalksmühle auf ein „durchwachsenes Jahr“ zurück, und auch der Ausblick war keiner im Überschwang.

Rund 75 Trainingsteilnehmer hat die LGHS aktuell, ein stabiler Wert. Sorgen gibt es gleichwohl. Zum Beispiel, weil die Bereitschaft, sich im Wettkampf zu messen, weiter abnimmt. „Gerade noch ein Dutzend Athleten hat mehr als einen Wettkampf im Jahr absolviert“, sagte Maximowitz, „ein Problem ist auch, dass wir nur noch eine kleine Spitze haben.“ Dazu kommt, dass die Nachfrage nach Walking- und Nordic-Walking-Angeboten geringer geworden ist. Auch hier fehlt es am „Nachwuchs“ aus der mittleren Altersschicht. Und noch mal sinkendes Interesse: Das inzwischen fast schon traditionelle Trainingslager in Italien wird es in diesem Jahr nicht geben. Es hatte hierfür nur zwei Interessenten gegeben.

Aus dem Nachwuchs kam derweil auch die „Sportlerin des Jahres 2015“: Für ihre zahlreichen Erfolge und neuen Bestleistungen zeichnete Sportwart Dirk Maximowitz Laura Bleul mit einer Urkunde aus. Positiv stellte Maximowitz zudem heraus, dass mit Martin Stollberg ein junger Leichtathlet zuletzt die Ausbildung zum Gruppenhelfer absolviert hat. Stollberg will nun im Jahr 2016 auch die Übungsleiter-Ausbildung anschließen. Übungsleiter sind sehr willkommen – für die Trainingsgruppe am Dienstag sieht es nämlich kurzfristig schlecht aus, weil Trainerin Jennifer Hamel ab Ende April studienbedingt kürzer treten muss. Eine Alternative wird derzeit gesucht. Fehlgeschlagen ist derweil die Suche nach ausreichend Helfern für den Escha-Nordic-Day: Die in der Vergangenheit gut frequentierte Veranstaltung muss 2016 ausfallen, weil es zu wenig ehrenamtliche Helfer dafür gab.

Helfer dringend gesucht

Generell appellierte Maximowitz nachdrücklich an die Gäste. „Wir brauchen Helfer für unsere Veranstaltungen“, sagt der Sportwart und klagte, „viele Eltern sieht man überhaupt nicht mehr...“ Enttäuscht zeigte sich Maximowitz zudem über die Absage der Hallen-Kreismeisterschaften. Bereits im Juni 2015 hatte er versucht, eine Halle für die Titelkämpfe am letzten Wochenende vor den Osterferien 2016 zu bekommen. Die Handballer hatten der LGHS aber weder in Halver noch in Schalksmühle eine Hallenzeit abtreten wollen. In Schalksmühle war die Halle sogar für Bezirksmeisterschaften vorgehalten worden, die dann gar nicht am Löh stattfanden. „Das ist schon sehr schade, denn es war 2015 ein sehr schöner Wettkampf“, stellte Maximowitz fest. Für 2017 hat er bereits jetzt an die Kommune in Halver seinen Wunsch nach einer entsprechenden Hallenzeit am Wochenende vor den Osterferien angezeigt.

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